Negative Freiheitsrechte und gesellschaftliche Selbstorganisation (inbunden)
Format
Inbunden (Hardback)
Språk
Engelska
Antal sidor
363
Utgivningsdatum
2000-02-01
Upplaga
1. Auflage.
Förlag
JCB Mohr (Paul Siebeck)
Dimensioner
240 x 162 x 165 mm
Vikt
689 g
Antal komponenter
1
ISSN
0424-6985
ISBN
9783161473265

Negative Freiheitsrechte und gesellschaftliche Selbstorganisation

Zur Erzeugung von Sozialkapital durch gesellschaftliche Institutionen

Inbunden,  Engelska, 2000-02-01
1432
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Die negativen Freiheitsrechte werden in der rechts- und sozialwissenschaftlichen Literatur hufig als Schutzrechte des 'egoistischen Individuums' vor dem Staat dargestellt. Dies wird entweder in den verschiedenen Lesarten des methodologischen Individualismus als notwendiger Ausdruck des Respekts vor der Autonomie des Individuums legitimiert oder es wird kritisch als Verkrzung der menschlichen Freiheit um ihre kollektive Komponente angesehen. In der kritischen Perspektive bedarf es der Ergnzung der negativen Freiheitsrechte um ein 'positives' Pendant, das erst 'wirkliche' Freiheit ermglicht. Karl-Heinz Ladeur zeigt, da die verbreitete Konstruktion negativer Freiheit als 'Abwehrrecht' gesellschaftliche Selbstorganisation nicht ermglicht. Nur auf dieser Grundlage liegt der Gedanke nahe, da die Emanzipation von privater Interessenorientierung, die sich ausdrcklich im ffentlichen Raum vollzieht, eine rationale Ordnungsbildung erlaubt. Demgegenber sollte der Gebrauch negativer Freiheitsrechte seinerseits Effekte erzeugen, die umfassend genutzt werden knnen. So entsteht einerseits ein Wissen, das nicht nur privat angeeignet werden kann. Zum anderen ermglichen die negativen Freiheitsrechte den Aufbau eines produktiven Netzwerks von Erwartungen und Konventionen. Wissen und Netzwerk bilden ein soziales Kapital, das allgemein genutzt werden kann.
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Övrig information

Geboren 1943; Studium der Rechtswissenschaft in Kln und Bonn; 1976 Promotion; 1982 Habilitation; Professor fr ffentliches Recht an den Universitten Bremen und Hamburg sowie am Europischen Hochschulinstitut, Florenz.