Generationenkonflikt und Ged chtnistradierung (häftad)
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Format
Häftad (Paperback / softback)
Språk
Tyska
Antal sidor
122
Utgivningsdatum
2012-10-01
Förlag
Ibidem Press
Medarbetare
Ibler, Reinhard (red.)
Illustrationer
Illustrations, black and white
Dimensioner
210 x 148 x 7 mm
Vikt
154 g
Antal komponenter
1
Komponenter
25:B&W 5.83 x 8.27 in or 210 x 148 mm (A5) Perfect Bound on White w/Gloss Lam
ISBN
9783838203942

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Generationenkonflikt und Ged chtnistradierung (häftad)

Generationenkonflikt und Ged chtnistradierung

Die Aufarbeitung des Holocaust in der polnischen Erz hlprosa des 21. Jahrhunderts.

Häftad Tyska, 2012-10-01
349
  • Skickas inom 5-8 vardagar.
  • Gratis frakt inom Sverige över 159 kr för privatpersoner.
Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust in Polen hat in den vergangenen Jahren eine neue Dynamik, aber auch eine neue knstlerisch-literarische Dimension erreicht. Stellten vor allem in den 1990er Jahren spte literarische Zeugnisse von Holocaustberlebenden einen Groteil der Verffentlichungen dar, so werden diese Erlebnisse nun von der zweiten bzw. dritten Generation portraitiert, welche in strkerem Mae abstrahiert und die Aufarbeitung kritisch hinterfragt. Die Auswirkungen der zeitlichen und emotionalen Distanz zu dem Thema schaffen neue Erzhlstrategien und mitunter provokante Darstellungsformen.Die Studie zeigt an zwei Beispielen auf, wie in der polnischen Literatur des 21. Jahrhunderts das Thema Holocaust und der generationenspezifische Umgang damit realisiert werden. Ausgehend von der Textanalyse werden die Werke von Piotr Paziski (Pensjonat, 2010) und Zyta Rudzka (licznotka doktora Josefa, 2006) auch im Kontext des gesellschaftlichen Diskurses um das polnisch-jdische Verhltnis betrachtet, da beide Werke gleichermaen einen gegenwrtigen subtilen Antisemitismus ansprechen. Neben der berwindung gngiger Narrationsmuster wird ein klarer Generationenkonflikt deutlich: Die Ohnmacht der Erlebnisgeneration, die es nicht vermag, ihr Schicksal mitzuteilen, steht einer jungen Generation gegenber, die versucht, der Vergangenheit in ihrem Leben einen Raum zu geben. Somit werden die Bedingungen des eigenen Platzes in der Gesellschaft vor dem Hintergrund der Geschichte reflektiert. Hiemers Buch ist die erste umfangreiche Abhandlung ber die polnische Holocaustliteratur des 21. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum. Sie wendet sich an Literaturwissenschaftler, die sich mit der jngsten polnischen Literatur auseinandersetzen und sich insbesondere fr die literarische Aufarbeitung des Holocaust unter textimmanenten Gesichtspunkten interessieren, ohne dabei die Texte losgelst von ihrem jeweiligen Entstehungskontext betrachten zu mssen.
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Övrig information

Elisa-Maria Hiemer, Jahrgang 1985, studierte in Freiburg und Gieen Slavistik, osteuropische Geschichte und Romanistik. Sie ist Projektmitarbeiterin am Institut fr Slavistik der Justus-Liebig-Universitt Gieen sowie am Herder-Institut fr historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg.