Der Debutroman der Bachmann-Preistragerin Valeria GordeevEine Familie zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin und eine Welt, die aus den Fugen geraten istKonstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Wahrend Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kampft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrangnis bringt. Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend. Eine Wunderkammer und ein Hollenritt.