Vital Turn: Leib, Körper, Emotionen – serie
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6 produkter
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Häftad, Tyska, 2022
711 kr
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Das Buch möchte die theoretischen Ansätze von Helmuth Plessner und Hermann Schmitz in den Dialog bringen und für die soziologische Forschung fruchtbar machen. Entfaltet werden anthropologisch-phänomenologische Perspektiven auf Wechselwirkungen, Konflikte, Überschneidungen. Ergänzend dazu wurden weitere Artikel eingeworben, die mit dem gleichen theoretischen Fokus eine breite thematische Vielfalt abdecken. Gemeinsam ist den Beiträgen des Bandes eine intensive Auseinandersetzung sowohl mit Plessner als auch mit Schmitz.
Häftad, Tyska, 2022
660 kr
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Unter Bezugnahme auf die Neue Phänomenologie von Hermann Schmitz und auf der Grundlage eigener Konzerterfahrungen geht die Autorin erstmals dem Zusammenhang von Leib und Konzentration nach. Sie zeigt, dass Konzentration nicht bloß eine gedankliche Selbstdisziplinierung ist, sondern primär das Gewahren der eigenen Gefühlswelt erfordert. Dabei gelingt ihr ein Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis: zum einen leistet sie einen Beitrag zur Phänomenologie der Konzentration und zur Philosophie der Emotionen, zum anderen erschließt sie professionellen Musikern und Musikpädagogen eine leibphänomenologische Zugangsweise zur musikalischen Praxis.
Häftad, Tyska, 2023
409 kr
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Wie gestalten sich Mensch-Tier-Interaktionen? Anna Schneider nähert sich dieser Frage gestützt auf Theorien des Symbolischen Interaktionismus, der Philosophischen Anthropologie und Leibphänomenologie sowie verschiedenen Empathiekonzepten. Die Autorin erörtert hierfür ausführlich zwei Fallstudien zur Erkundung von Mensch-Tier-Interaktionen im privaten Umfeld (Mensch-Hund) und im institutionellen Rahmen einer Auffangstation (Mensch-Raubkatze). Sie stellt die speziesübergreifende Interaktion als dialektischen Prozess dar, welcher auf verschiedenen Ebenen vollzogen wird und entscheidend von den Faktoren der Annäherung und Abgrenzung zum Anderen geprägt ist. Die komplexe Methodik und hohe Interdisziplinarität der Arbeit verdeutlicht dabei den Bedarf an innovativen Forschungsmethoden für eine inklusive Mensch-Tier-Forschung und bietet einen theoretischen und methodischen Bezugsrahmen für zukünftige Forschung.
Häftad, Tyska, 2024
811 kr
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Das Buch leistet einen originellen Beitrag für eine leibphänomenologisch-soziologische Architekturforschung. Die Autorin schließt mit Helmuth Plessner und der Neuen Phänomenologie von Hermann Schmitz an theoretische Ansätze an, die von der Prämisse ausgehen, Leiblichkeit als ein konstitutives und dynamisches Strukturmoment leiblicher Existenz zu würdigen. Anhand komparativer Forschung in zwei Bibliotheken wird exemplarisch aufgezeigt, wie eine leibphänomenologisch positionierte Architektursoziologie in Theorie und Empirie zum Ausdruck kommen kann und wie leibphänomenologisch-soziologische Methoden angewendet werden können. Ausgehend von der empirischen Studie schließt das Buch mit einem perspektivischen Vorschlag, wie sich die Erscheinungsweise von Architektur fassen, verstehen und denken lässt. Die Autorin eröffnet einen Möglichkeitsraum, Architektur als transitives, flüchtiges und ephemeres Kommunikationsmedium zu verstehen und sensibilisiert für einen ökologischen und nachhaltigen Blick auf Baukultur.
Häftad, Tyska, 2024
711 kr
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Der Band stellt ein Traumaverständnis vor, das vom leiblichen Erleben der Betroffenen ausgeht und Trauma als soziales Geschehen versteht. Ausgehend von der „sozialen Unsagbarkeit“ traumatischer Erfahrungen und der vorsymbolischen Einschreibung von Trauma in das Leibgedächtnis, untersucht die Autorin das leiblich fundierte Erleben Traumatisierter in einer grundlegenden leibphänomenologischen Untersuchung. Darüber hinaus nimmt sie exemplarisch sozial diskriminierende Lebensbedingungen als Faktoren traumatischen Erlebens in den Blick. Der Band versteht sich als kritisch phänomenologischer Beitrag zu einem sozialsensitiven, erlebensbasierten Traumabegriff.
Häftad, Tyska, 2025
811 kr
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Dieser Band wirft die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz der inzwischen sehr differenzierten Debatte um die Philosophie der Gefühle auf und bietet ihr so eine neue Orientierung an. In einer 2022 organisierten Diskussion zwischen einigen international renommierten Emotionsforscher*innen mit Nachwuchswissenschaftler*innen, die im Bereich der Philosophie der Gefühle arbeiten, kristallisierten sich vier Bereiche heraus, die besonders aufschlussreich sind: 1. die Rolle von emotionstheoretische Weichenstellungen in der Philosophiegeschichte für aktuelle Orientierungen; 2. phänomenologische Beschreibungen einzelner Gefühle, die in der aktuellen Debatte noch wenig thematisiert werden, aber in deutlichem Zusammenhang mit normativen Fragen oder aktuellen Konfliktlagen stehen; 3. folgenreiche theoretische Kontroversen und Felder, die in der heutigen Philosophie der Gefühle noch zu entdecken sind; 4. die Ontologie des Sozialen und die Affekte.