Erziehungswissenschaftliche Familienforschung – serie
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Geschwisterkonflikte und Familienerziehung
Eine rekonstruktive Studie zur Konflikterziehung in Familien mit Geschwistern
Häftad, Tyska, 2025
869 kr
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Wie Geschwister ihre Konflikte bewältigen, lernen sie nicht durch eine selbstläufige kognitive Entwicklung, sondern durch Sozialisation und Erziehung. Die vorliegende rekonstruktive Studie fokussiert die Familienerziehung und fragt, wie Eltern ihren Kindern eine Konfliktpraxis vermitteln, was sie ihnen vermitteln und wie die Kinder dies lernen und untereinander umsetzen. Das Ergebnis ist eine sinngenetische Typik, die drei Typen der Konflikterziehung umfasst.
Reflexive Sozialpädagogik und systemische Haltung in der Kinder- und Jugendhilfe
Eine qualitative Studie zu gemeinsamen Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder
Häftad, Tyska, 2026
869 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
„Haltung“ ist in der Sozialpädagogik ein vielbeachteter Begriff mit einer langen Tradition. Umso bemerkenswerter erscheint es, dass er zwar vielfach im Diskurs aufgegriffen, bislang jedoch wenig erforscht wird. Die vorliegende Studie setzt an diesem Desiderat an und fokussiert dabei den systemischen Haltungsbegriff. Im Rahmen der Untersuchung erfolgt zunächst eine Begriffsexplikation mittels diskursanalytischer Betrachtung, bevor im Kontext gemeinsamer Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder mit systemischem Konzept das verinnerlichte Haltungskonstrukt der sozialpädagogischen Fachkräfte sowie die Handlungserwartungen der adressierten Klient*innen mit der dokumentarischen Methode ausgewertet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Berücksichtigung beider Perspektiven im Forschungsaufbau ermöglicht die Herausarbeitung wechselseitiger Adaptions- und Resonanzprozesse. Systemische Haltung zeigt sich in der Analyse als relationales, durch Reflexionsprozesse beeinflussbares, zugleich aber hochgradig störanfälliges Phänomen innerhalb sozialpädagogischer Praxis.Die Studienergebnisse lassen sich konstruktiv im Rahmen reflexiver Sozialpädagogik diskutieren und einordnen. Sie leisten damit einen Beitrag zur erziehungswissenschaftlichen Professionsforschung.
Familiäre Bereitschaftsbetreuung
Zur Familie als Setting sozialpädagogischer Krisenintervention und Hilfeerbringung
Häftad, Tyska, 2026
1 015 kr
Kommande
Die Familiäre Bereitschaftsbetreuung (FBB) ist eine zentrale, bislang jedoch wenig erforschte Hilfeform. Sie dient der zeitlich nicht festgelegten Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in sogenannten Bereitschaftspflegefamilien, häufig im Anschluss an eine Inobhutnahme. Vor dem Hintergrund internationaler De-Institutionalisierungsbestrebungen wird die FBB insbesondere für jüngere Kinder zunehmend als bevorzugtes Setting sozialpädagogischer Krisenintervention diskutiert. Gleichzeitig ist das Handlungsfeld von grundlegenden Paradoxien geprägt, etwa durch die Verschränkung öffentlicher Erziehung mit familialem Alltag und privaten Lebensformen.Auf der Grundlage eines praxeologisch-wissenssoziologischen Zugangs rekonstruiert die Studie, wie der Alltag in Bereitschaftspflegefamilien interaktiv hergestellt wird und auf welche impliziten Wissensbestände die Beteiligten dabei zurückgreifen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Herstellung der Familie als Hilfesetting als zentraler Orientierungsrahmen erweist, innerhalb dessen drei grundlegende Orientierungsprobleme bearbeitet werden: die Bestimmung der familialen Identität, die interaktive Strukturierung von Alltagssituationen sowie die sozialpädagogische Fallkonstruktion. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur erziehungswissenschaftlichen Familienforschung und zur sozialpädagogischen Pflegekinderforschung, indem sie das Verständnis von familiären Strukturen und Dynamiken erweitert und die spezifischen handlungsleitenden Wissensbestände familienbasierter Krisenintervention sichtbar macht.