Aus der Werkstatt Diebold Laubers
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Studien Zu Deutschsprachiger Gebetbuchliteratur Der Nord- Und Zentralschweiz Im Spätmittelalter. Mit Einer Edition
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Studien zu deutschen Prosaexempla des Spätmittelalters und zu einer Handschrift der Straßburger Reuerinnen
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Der Codex A 53 der Burgerbibliothek Bern als Reformprogramm des Johannes Meyer für die Berner Dominikanerinnen
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Legenden und Traktate aus dem Straßburger Magdalenenkloster. Edition und Untersuchungen
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Überlieferung und Aneignungsformen der deutschen Chronik Jakob Twingers von Königshofen
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Studien und Texte
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Spätmittelalterliche Literatur ALS Medium Der Selbstreflexion Am Beispiel Von Des Teufels Netz
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An der Figur des Teufels werden im Mittelalter Weltanschauungen und moralische Überzeugungen verhandelt: Der Teufel repräsentiert alle menschlichen Verfehlungen und steht für die Sünde und das Böse. Texte über den Teufel ermöglichen daher bei ihren Rezipient*innen eine ethische Erfahrung, die zu Selbstreflexion, Gewissenserforschung und Verhaltensänderung führen kann.Im Fokus der vorliegenden Arbeit stehen das Gewissen und seine Benennungen in der mittelalterlichen Literatur und der theologischen Auseinandersetzung. Es wird herausgearbeitet, wie das Gewissen geformt wird und welche Bedeutung es für das Individuum hat. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die im 15. Jahrhundert im Bodenseeraum entstandene Reimpaardichtung Des Teufels Netz ein. Hier ist die Konstellation eines Beichtgesprächs gleichsam invertiert: Der Teufel beichtet einem Einsiedler und gibt sein Wissen über Sünden und Gebote preis. Er gibt so Orientierung für die individuelle Gewissensbefragung.Unter Rückgriff auf den Ansatz der narrativen Ethik wird an diesem konkreten Beispiel gezeigt, wie Literatur auf das Gewissen und die Gewissensbildung ihrer Rezipient*innen einwirken und zu einer verantwortungsvollen Reflexion des eigenen Lebenswandels beitragen kann.
Wort, Bild Und Zeit in Der Spätmittelalterlichen Gebetsüberlieferung
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A Study and Edition of Elisabeth Kempf’s Final Revision, circa 1470
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Studien Und Texte
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Die Arbeit widmet sich erstmals umfassend der deutschsprachigen mystischen Lyrik des 14. und 15. Jahrhunderts. Für die Untersuchung wird ein überlieferungsgeschichtlicher Zugang gewählt, um das Korpus von über hundert Liedern vorzustellen. Die Handschriften führen an die Orte, wo die Lieder ihren „Sitz im Leben“ hatten. Vor allem Klöster des deutschsprachigen Südwestens, die für die Tradierung der Texte Meister Eckharts oder Heinrich Seuses als auch für Produktion und Rezeption der Schwesternbücher bekannt sind, erweisen sich für die mystische Lyrik als Zentren der Überlieferung. Darüber hinaus zeigen die Handschriften die verschiedenen Überlieferungsformen mystischer Lyrik, die vom Einzeltext als Teil einer Kompilation bis zur Liedersammlung reichen. Wandernde Verse und Strophen und andere Arten der Varianz verweisen auf die besondere Unfestigkeit der Texte. Inhaltlich stehen die Lieder im Spannungsfeld von spekulativer Mystik und visionärer Christusmystik. Mit dem Abdruck der bislang unveröffentlichten Texte und einem ausführlichen Repertorium, das als Nachschlagewerk Auskunft über die handschriftliche Überlieferung, über Form und Inhalt, Editionen und Sekundärliteratur gibt, wird die das mystische Lied als neues Forschungsfeld erschlossen.