Im Oktober 1972 zerschellte der Flug 571 der uruguayischen Luftwaffe mit einer Rugby-Mannschaft an Bord tief in den schneebedeckten Gipfeln der Anden. Die Uberlebenden saen 72 Tage lang in extremer Kalte und absoluter Isolation fest, ohne jede Hoffnung auf Rettung. Was sich auf dem Gletscher abspielte, war nicht nur eine Geschichte uber das korperliche Uberleben, sondern ein beispielloses Experiment uber menschliche Soziologie, Gruppendynamik und den rationalen Bruch der tiefsten moralischen Tabus. Diese Dokumentation analysiert die psychologische Transformation der Uberlebenden. Sie zeigt, wie extrem schnelle, informelle Hierarchien gebildet wurden und wie die Gruppe den qualvollen, aber logischen Entschluss fasste, sich von den Korpern ihrer toten Freunde zu ernahren, um nicht zu verhungern. Es war eine radikale Neuordnung gesellschaftlicher Normen unter den Bedingungen absoluter Existenzangst. Begreifen Sie die wahre Tiefe des menschlichen Uberlebenswillens. Die Tragodie in den Anden ist eine erschutternde Lektion uber die Starke von Teamwork, den Preis der Verzweiflung und die Erkenntnis, dass Moral in der Eiswuste anderen Gesetzen folgt als in der Zivilisation.