Dieser Essay Roman erzahlt von der ersten Generation, die in einer dauer online Kindheit aufwachst - und als junge Erwachsene an einer psychischen Krise ankommt, die sich langst in den fruhen Stunden zwischen Schulranzen und Bildschirm begonnen hat. Anhand von Fallgeschichten, Daten und Interviews aus Deutschland und Europa zeigt das Buch, wie konstantes Scrolling, fruhe Social Media Nutzung und Cybermobbing die kognitiven und emotionalen Grundlagen einer Jugend verformen, die nie ganz ohne Verbindung zum Netz war. Die Erzahlung verwebt die Biografien von Teenagern, Eltern und Padagogen, um zu zeigen, wie permanente Reizuberflutung, Schlafstorungen und familiare Konflikte um das Gerat herum ein soziales Archiv digitaler Einsamkeit erschaffen - und wie sich daraus ein Muster an Angst, Selbstzweifel und Impulsivitat entwickelt, das sich spater in Kliniken und Schulen niederschlagt.