Der Kaukasus gilt seit jeher als Brucke der Kulturen. Georgien ist in dem in der Frankfurter Ausstellung behandelten Zeitraum mit den Kulturen Mesopotamiens als auch des nordpontischen Steppenraums sowie des Schwarzen Meeres verbunden. Der Fokus der Ausstellung liegt auf der Prasentation der neuesten archaologischen Forschungsergebnisse deutsch-georgischer Kooperationsprojekte, die mit zahlreichen, grotenteils erstmals gezeigten Originalfunden einer breiten Offentlichkeit bekannt gemacht werden. Neben der Ausgrabung in der neolithischen Siedlung von Aruchlo mit charakteristischen Rundbauten und Artefakten aus der fruhesten Ackerbaukultur und dem in Sakdrisi untersuchten altesten Goldbergwerk der Welt, zahlt der erst 2012 ausgegrabene bronzezeitlichen Grabhugel von Ananauri 3 mit seinem imposanten Holzwagen zu den Highlights.