Marchen von der Anderswelt
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Beskrivning
Es gibt in der Folklore Irlands eine erstaunliche Vielzahl von Mythen, Marchen und Sagen, die alle auf ein Reich verweisen, das man vergeblich auf einer Landkarte sucht, es heit "e;Anderswelt"e;. In den jeweiligen Texten hat es verschiedene Bezeichnungen, z. B. "e;Land der Ewigen Jugend"e;, "e;Land hinter den Wellen"e;, "e;Insel der Seligen"e; oder "e;Land der Frauen"e;. Bewohnt wird die Anderswelt von den Feen: dem Lepracaun, der Banshee, den Brownies, Hobgoblins, dem Nicht Nocht Naethin, dem Nuckelavee und wie die verschiedenen Geschopfe noch alle heien. Es gibt Baume in dieser anderen Welt, die Zauberbaume sind und an deren Namen geheimes Wissen geknupft ist. Tiere trifft man dort, die es nirgendwo anders gibt, wie den Cu Sith, ein furchterliches Geschopf, der gern als Wachhund gehalten wird, Wasserpferde, Elfenkalber, schneeweie Hunde mit roten Ohren, Lachse, mit deren Genuss man die Weisheit der Anderswelt in sich aufnimmt. Es ist keine Welt des Mu iggangs und der Tagtraume. Sterbliche, die einen Feenhugel betraten und nach Jahr und Tag den Weg zuruck in unsere Welt fanden, wussten zu berichten, dass sich die Feen mit ganz ahnlichen Beschaftigungen abgeben wie die Menschen. Feen gelten als geschickte Bootsbauer, manche wissen um verborgene Schatze und sie sind ein machtiges Volk. Zwischen den Sterblichen und den Feen, zwischen der realen und der Anderswelt bestanden und bestehen enge Beziehungen. Frederik Hetmann (Hans-Christian Kirsch), geb. 1934 in Breslau, gest. 2006 in Limburg / Lahn, ist Verfasser zahlreicher preisgekronter Romane, Biografien und Jugendbucher. Ende der 1960-er Jahre begann Hetmann auf Reisen durch Westirland und Schottland Geschichten zu sammeln. Seitdem galt seine Leidenschaft der lebendigen Erzahlkunst und dem Sammeln und Ubersetzen dieser Marchen und Sagen. Er gilt als profunder Kenner keltischer Uberlieferungen.