Leben in der Westrussischen Republik

AvDirk Meyer

E-bok
Tyska, 2026

183 kr

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Beskrivning

Im Herbst 2029 wird in einem verlassenen Haus nahe Hildesheim ein Manuskript entdeckt. Es stammt von Elias Franke, 49 Jahre alt, der in den Jahren der sogenannten "e;Westrussischen Republik"e; Tagebuch gefuhrt hat. Wenige Stunden nach Vollendung seiner Aufzeichnungen nimmt er sich das Leben. Seine Notizen beginnen mit dem militarischen Angriff: Russische Streitkrafte landen getarnt in einer Schattenflotte in der Lubecker Bucht, dringen in das Land ein, und innerhalb einer Woche kapituliert die deutsche Regierung. Was folgt, ist der Alltag unter einer neuen Besatzungsordnung. Franke berichtet von Lautsprecherwagen, Registrierungslisten und verschwundenen Nachbarn. Die Angst greift schnell um sich, wahrend die Propaganda Schulen, Supermarkte und Fernsehen durchdringt. Er beschreibt, wie eine Gesellschaft sich schrittweise verandert: wie Schweigen zur Gewohnheit wird, wie Menschen verschwinden, wie Zwangsrekrutierungen beginnen. So entsteht das Bild einer fiktiven Besatzungsordnung, die Freiheit und Alltag von innen heraus zerstort. Das Tagebuch bleibt dabei immer nah an der Familie: an den Kindern, die plotzlich Russisch lernen mussen; an der Frau, die er verliert; an den Freunden, die verstummen oder verschwinden. Zwischen intimen Szenen und politischer Chronik entsteht so ein beklemmendes Bild einer Gesellschaft im Ausnahmezustand. Tagebuch Leben in der Westrussischen Republik ist kein Heldenepos, sondern die Chronik eines gewohnlichen Mannes, der versucht, im Strudel der Geschichte Mensch zu bleiben. Es ist ein stilles, aber eindringliches Dokument ein Roman, der sich liest wie ein authentisches Fundstuck, zugleich Zeitzeugnis und Warnung, wie zerbrechlich Freiheit ist und ein literarisches Friedensprojekt, das zum Innehalten anregt.

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