Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,7, Universitat Munster, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit der Frage, inwieweit sich die theologischen Niederschriften von Markus und Matthaus bei der Seewandlung von Jesus unterscheiden und inwiefern dies mit Wundern zusammenhangt. Hierfur wird zu Beginn die Methode vorgestellt, mit welcher die Bibel betrachtet wird. Das bildet die Basis, an der sich die spatere Arbeit orientiert. Im Anwendungsteil der Arbeit wird beschrieben, welche Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Auffalligkeiten im Vergleich zu erkennen sind und welcher Grund sich hinter diesen verbirgt. Die Methode zur Durchfuhrung ist der synoptische Vergleich, anhand dessen kann Vers fur Vers untersucht werden und analytische Betrachtungen erkenntlich gemacht werden. Dabei wird der Fragestellung, inwieweit sich die theologischen Niederschriften von Markus und Matthaus bei der Seewandlung von Jesus unterscheiden, nachgegangen. An Wunder zu glauben ist schwer, aber Wunder zu erleben nicht. Schaut man in die Bibel, so entdeckt man viele verschiedene Wundergeschichten. Da gibt es die Geburt Jesu von der Jungfrau Maria oder die Wandlung von Wasser zu Wein sowie die Heilung der Massen oder die haufig auftauchenden Wetterwandlungen. Im Alten-, wie auch im Neuen Testament, werden Wunder vollbracht, die sich damals und heute nicht erklaren lassen. Man wei nicht genau, ob diese wahr sind oder nicht, denn historisch belegbar sind keine. Meiner Meinung nach kann man statt der Wahrheitsfrage aber auch einfach eine Relevanzfrage stellen: Warum werden Wunder in der Bibel erwahnt und wieso kann es heutzutage relevant sein? Ich denke, dass Wunder allein den Menschen Hoffnung geben. Hoffnung auf Veranderungen im Leben, Hoffnung auf Gutes oder auch einfach nur Hoffnung in Gott. So wie im Markus und Matthaus Evangelium. Dort passiert wahrend der Seewandlung Jesu ein bestimmtes Wunder. Dieses Wunder ist eines der bekanntesten Jesus: er kann uber das Wasser laufen. Und nach Matthaus lasst Jesus sogar auch Petrus auf dem Wasser laufen. Eine so unwirkliche Geschichte wirkt auf den ersten Blick vielleicht ubertrieben und erfunden, doch nimmt man den Wahrheitsfaktor raus, so bleibt eine Erzahlung von einem Ereignis, welches eine tiefere Bedeutung aufweisen kann. Und genau diese tiefere Bedeutung wird in dieser Arbeit beschrieben.