Alfred Rohloff – författare
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PDF, Tyska, 2020260 kr
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In verschiedenen bislang unveröffentlichten Texten betrachtet Alfred Rohloff das Verhältnis von Kunst und Literatur zur Welt: Wie verändert sich die Rezeption? Wie verschiebt sich die Bedeutung durch Wechselspiel und Austausch mit anderen Kunstformen? Seine Themenauswahl ist vielfältig: philosophische Betrachtungen zu Freiheit und Wirklichkeit in Gedichten von Goethe, Schiller, Storm und Hölderlin, der Freiheitsbegriff im Bezug zur Kunst im Nationalsozialismus, die Beziehung zwischen floraler Ornamentik und der Kunst des Islam, die Verbindung von Natur und Kunst in der Literatur der Romantik. Schließlich, so konstatiert Rohloff, kann man sich auch der Kunst, ebenso wie der Naturphilosophie, nur dialektisch nähern: In der Natur ist die Existenz des Individuums nicht ohne die Existenz anderer zu verstehen - genauso sind Einzelteile eines Kunstwerks in ihrer Bedeutung für das Ganze immer durch andere Teile bestimmt. Die Textsammlung bietet gleichermaßen spannende und ungewöhnliche Einsichten in Philosophie, Kunst und Literaturwissenschaften.
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PDF, Tyska, 2012211 kr
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Als ein überraschendes Ergebnis dieser Schrift hat man wohl die Entdeckung eines Vorrats gemeinsamer Begriffe (System, Ganzheit, Verschachtelung, Wechselwirkung, Polarität) in der Biologie und der Philosophie anzusehen, wie er sich bei den Versuchen, das Leben zu denken, ergeben hat. Die in einer naturwissenschaftlichen Eingangserörterung aufgenommenen Begriffe werden dann bei den Lebenstheorien der einzelnen Autoren (bei Leibniz, Kant, N. Hartmann und Hegel, aber auch bei Driesch und Bergson) in jeweils abgewandelter Weise entfaltet und interpretiert. Als ein weiteres Ergebnis dieser Studie ist aber zu werten, daß nur das Aushalten des Widerspruchs und die Aufnahme einer dialektischen Betrachtungsweise uns dem Phänomen des Lebens näher zu bringen vermag.
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PDF, Tyska, 2013198 kr
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Wie verhalten sich Geist und Leben in unserem menschlichen Dasein zueinander? Ist der Geist des Lebens Feind? Ausgehend von den philosophischen Ansätzen von Ludwig Klages (1872-1956) und Oswald Spengler (1880-1936) diskutiert Alfred Rohloff die Frage nach dem Verhältnis von Geist und Leben in unserer menschlichen Wirklichkeit wie auch, vor diesem Hintergrund, die Möglichkeit einer zivilen Weltgesellschaft, die sich in seinen Augen als die einzig mögliche Antwort ergibt auf die Frage nach der Überlebenschance der Menschheit auf diesem Planeten. Die Diskussion um die Friedfertigkeit einer solchen Weltgesellschaft mündet zuletzt in dem Vorschlag eines Konkordats der Weltreligionen.
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PDF, Tyska, 2017211 kr
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Alfred Rohloff reflektiert in der vorliegenden Schrift die aktuelle weltpolitische Situation aus einer dialektischen Perspektive heraus, in die er auch Natur- und Lebensphilosophie einbezieht. Weltweite Krisen, so seine These, entspringen aus einer »Vergessenheit des Ganzen«, der gerade die anheimzufallen scheinen, deren Auftrag es ist, das große Ganze im Blick zu behalten: die gewählten Volksvertreter. Exemplarisch betrachtet und analysiert Rohloff aktuelle Statements und Handlungsansätze der Politik und stellt fest, dass diese entweder das Recht des Staates oder das Recht des Bürgers durchsetzen und so darin scheitern, eine zukunftsfähige Perspektive für die Weltgemeinschaft zu entwerfen.
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PDF, Tyska, 2019217 kr
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In der Zusammenführung von Gedanken älterer Philosophen wie Hegel und Leibniz mit aktuellen Erkenntnissen der modernen Ökologie gelangt Alfred Rohloff zu einem neuen dialektisch-ökologischen Ansatz in der Naturphilosophie. In diesem geht es immer wieder um die verschränkte Seinsweise der individuellen Lebewesen und um die Frage, welchen Spielraum sie für ihre subjektiven Lebensäußerungen aufgrund dieser Verschränkung noch besitzen. Aber auch die aktuelle Gefährdung der natürlichen Umwelt durch die sich ständig verstärkenden Einwirkungen des Menschen wird nicht ausgespart.
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PDF, Tyska, 2020223 kr
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In diesem Essay erweitert Alfred Rohloff seinen dialektisch-ökologischen Ansatz zur Naturphilosophie. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Spielraum für subjektive Lebensäußerungen das Individuum hat - im Zusammenleben mit anderen und als Teil einer gefährdeten Umwelt. Die Überlegungen basieren auf der Zusammenführung klassischer Philosophen wie Hegel und Leibniz mit Erkenntnissen der modernen Ökologie. Rohloff ergänzt hier seine Schrift "Seinsweise und Freiheit der Lebewesen" (2019), in der die Freiheit des individuellen Lebens im Vordergrund steht.
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PDF, Tyska, 2016149 kr
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Was ist unsere menschliche Erkenntnis eigentlich wert, zumal wenn sie sich auf Bereiche des Lebens bezieht? Kann man diese Erkenntnisse dann noch mehr denn als bloße Meinung bezeichnen? Diesen Fragen geht der Autor nach, indem er in einem historisch-systematischen Diskurs den Weg der Erkenntnistheorie zur Dialektik nachzeichnet. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass man sich über das dialektische Denken dem Leben anzunähern vermag, aber auch zu der Auffassung, Erkenntnis lediglich als begründete Meinung in einem fortschreitenden Erkenntnisprozess zu verstehen. Zuletzt die überraschende These, dass man von einem »Dreiklang« in den Lebensauffassungen »bei Leibniz, den modernen Ökologen und Hegel« (Kap.7) ausgehen könne, indem diese das Prinzip des Lebens ausgesprochen hätten, dass - auch in unserem Erkennen - das einzelne Lebewesen notwendig auf andere zu beziehen sei.
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PDF, Tyska, 2015136 kr
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"Ein politisches Pamphlet" nennt der Autor in seiner Einleitung die vorgelegte Schrift. Allerdings ein solches, das auch auf die ethischen Implikationen der diskutierten Handlungsweisen rekurriert. Die europäischen Politiker - so die Beobachtung Alfred Rohloffs - befinden sich aktuell auf einem Irrweg, der weit an einer Friedenspolitik, wie sie in der Geburtsstunde Europas festgelegt wurde, vorbeiführt. Exemplarisch beleuchtet er u. a. den Ukraine-Konflikt und die in Erscheinung getretenen Abhörpraktiken und Drohneneinsätze als auch die sich abzeichnende Veränderung in der Wirtschaftspolitik. Im Ergebnis sieht der Autor die "soziale Entität" Europas auf dem Weg eines gefährlichen Wertewandels.
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PDF, Tyska, 2015163 kr
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Mit seinen humorvollen, aber auch nachdenklich stimmenden Kurzgeschichten hat Alfred Rohloff in diesem Band seinem Geburtsort Baubeln im einstigen Ostpreußen (im heutigen Kaliningrader Gebiet) ein Denkmal gesetzt. "Baubeln ist heute weder auf einer Landkarte noch auf unserer wirklichen Erde zu finden. Die großspurige neuere Geschichte hat es hinweggefegt", heißt es im Nachwort. "Erzählt wurden mir diese Geschichten - natürlich nicht als solche, wie sie hier versammelt sind - schon kurz nach dem Krieg. Aber ich fand erst nach und nach die Zeit, sie für mich aufzuschreiben. Der etwas ironische Ton, der in den Erzählungen anklingt, war schon bei den Ersterzählern enthalten. Er soll aber nicht die Zuneigung beiseite schieben, die ich für dieses Fleckchen Erde und die Schrulligkeit der damaligen Bewohner noch heute empfinde."
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PDF, Tyska, 2017136 kr
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Was die Erzählungen und Kurzgeschichten Alfred Rohloffs bei aller Verschiedenartigkeit eint, ist die ganz eigene Sprachmelodie und die liebevolle Figurenzeichnung. Sehr schnell werden die Akteure lebendig, wecken Interesse und Mitgefühl. Ob das nun der kauzige Igor Alexandrowitsch aus "Die Besuche der alten Dame" ist, der seine Sturheit erst im hohen Alter langsam aufgeben kann, Georg, "Der Grenzer", dem die neu gewonnene Freiheit ganz andere Fesseln anlegt, oder aber Sigfrid, der (Anti-)Held der titelgebenden Erzählung, dessen Träume mit seinem Leben verschwimmen, so dass oft gar nicht klar ist, was Wirklichkeit ist und was nicht.Manchmal drehen sich die Texte um scheinbare Alltäglichkeiten, sind nur kurze Momentaufnahmen, Blitzlichter einer Beziehung, einer Geschichte - oft mit offenem Ausgang. Sehr häufig muten die Geschehnisse fast mystisch surreal an, sind verrätselt, und es gibt überraschende Wendungen oder aber die Geschichten entwickeln aus kleinen Begebenheiten parabelartige Lebensweisheiten. Immer aber sind die Erzählungen zutiefst berührend und strahlen ohne Verlust der Ernsthaftigkeit eine Leichtigkeit aus, die letztlich auch in der ganz eigenen, bildhaft fließenden Sprache begründet ist.
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Tyska, 2017136 kr
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Was die Erzählungen und Kurzgeschichten Alfred Rohloffs bei aller Verschiedenartigkeit eint, ist die ganz eigene Sprachmelodie und die liebevolle Figurenzeichnung. Sehr schnell werden die Akteure lebendig, wecken Interesse und Mitgefühl. Ob das nun der kauzige Igor Alexandrowitsch aus "Die Besuche der alten Dame" ist, der seine Sturheit erst im hohen Alter langsam aufgeben kann, Georg, "Der Grenzer", dem die neu gewonnene Freiheit ganz andere Fesseln anlegt, oder aber Sigfrid, der (Anti-)Held der titelgebenden Erzählung, dessen Träume mit seinem Leben verschwimmen, so dass oft gar nicht klar ist, was Wirklichkeit ist und was nicht.Manchmal drehen sich die Texte um scheinbare Alltäglichkeiten, sind nur kurze Momentaufnahmen, Blitzlichter einer Beziehung, einer Geschichte - oft mit offenem Ausgang. Sehr häufig muten die Geschehnisse fast mystisch surreal an, sind verrätselt, und es gibt überraschende Wendungen oder aber die Geschichten entwickeln aus kleinen Begebenheiten parabelartige Lebensweisheiten. Immer aber sind die Erzählungen zutiefst berührend und strahlen ohne Verlust der Ernsthaftigkeit eine Leichtigkeit aus, die letztlich auch in der ganz eigenen, bildhaft fließenden Sprache begründet ist.
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PDF, Tyska, 2021184 kr
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"R…u…""Nein…nein", protestierte mein geschichtlicher Vorgänger, "nicht u, sondern R…o…e…""Das geht nicht", unterbrach ihn der Gemeindeschreiber, "das müßte man ja Röloff aussprechen. R…o…, das geht, aber nicht mit dem ›e‹ dahinter, denn sonst würde er ja riskieren, daß sein Name völlig falsch ausgesprochen würde, und das für sein ganzes Leben."So oder so ähnlich stellt Alfred Rohloff es sich vor, kam er wohl einst zu seinem Namen. Er erzählt eine Geschichte über glückliche Kindertage in Ostpreußen und lässt eine ›alte Welt‹ aus vergangenen Tagen wieder aufleben. Es ist aber auch die Geschichte einer Familie auf der Flucht gen Norddeutschland und des Erwachsenwerdens zwischen philosophischen Größen wie Theodor W. Adorno und Bruno Liebrucks.Alfred Rohloffs Erinnerungen an ein Leben auf der Suche nach der Freiheit der Gedanken.