Andrea Kirchner – författare
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In jeder Krise steckt auch eine Chance!Sicher haben Sie das auch schön häufig gehört! In der konkreten Krisensituation fällt es uns jedoch häufig schwer, Chancen zu erkennen: Zu sehr sind wir mit der Situation und deren Bewältigung beschäftigt, versuchen, den Kopf über Wasser zu halten und nicht unterzugehen.In diesem Buch berichten 18 Autorinnen und Autoren davon, welche Krisen sie in ihrem Leben bereits gemeistert haben und wie genau diese Krisen dazu geführt haben, dass sie jetzt andere Menschen dabei unterstützen können, ihre verborgenen Chancen in Krisen zu erkennen. Die Autorinnen und Autoren geben Ihnen praktische Tipps, wie sie unterschiedlichste Krisensituationen im Privaten und Beruflichen meistern können und sogar gestärkt daraus hervorgehen. Mit einem Vorwort von Andreas Klar.
Inbunden, Tyska, 2022
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For decades Richard Lichtheim, who was born in 1885, represented the interests of the Jewish national movement vis-á-vis the ruling powers of the time: during the First World War he was the representative of the Zionist organization in Constantinople, where he made a significant contribution to protecting the Yishuv, the Jewish settlement in Palestine, at. During the Holocaust he acted as an emissary for the Jewish Agency in Geneva, where he was one of the first to learn about the murder of European Jewry. He tirelessly tried to spread the word about the millions of murders and to organize help. At the same time, against the background of his diplomatic activities, Lichtheim's idea of Jewish self-determination in Palestine was updated: he changed from a convinced right-wing Zionist revisionist to a partisan of the left-liberal Aliya Hadasha. The source edition also provides insight into Lichtheim's diplomatic activities and the impact of this work on his conception of Zionism.
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PDF, Tyska, 2023700 kr
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Jahrzehntelang vertrat der Berliner jüdische Politiker und Diplomat Richard Lichtheim (1885–1963) die Interessen der Zionisten gegenüber den herrschenden Mächten der Zeit. Als Emissär der Zionistischen Organisation bemühte er sich während des Zweiten Weltkriegs vom schweizerischen Genf aus um die Rettung verfolgter Juden und verstand dabei als einer der ersten zeitgenössischen Beobachter, dass es sich bei den nationalsozialistischen Massenmorden an den europäischen Judenheiten um ein Verbrechen ungekannten Ausmaßes handelte: um ihre systematische und totale Vernichtung. Zuvor hatte Lichtheim während des Ersten Weltkriegs im osmanischen Konstantinopel gewirkt, wo es ihm durch geschicktes Verhandeln gelungen war, die Maßnahmen der repressiven jungtürkischen Minderheitenpolitik von der jüdischen Ansiedlung in Palästina abzuwenden. Die sich wandelnde politische Realität in Europa und Palästina brachte Lichtheim immer wieder dazu, auch die eigenen Nationalismusvorstellungen zu überdenken: Verfocht er in der Zwischenkriegszeit noch die Maximalforderungen der Zionisten-Revisionisten, wurde er vor dem Hintergrund des Holocaust schließlich ein Anhänger der linksliberalen Partei Aliya Hadasha. Andrea Kirchner entfaltet Lichtheims von Brüchen und Neuausrichtungen geprägte Biografie und zeigt, wie eng diese mit der komplexen Geschichte der jüdischen Nationalidee verknüpft ist, deren Verwirklichung immer wieder existenziellen Bedrohungen ausgesetzt war.