Andreas Dörner – författare
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9 produkter
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Inbunden, Tyska, 1991
3 258 kr
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Del 6 - Sprache, Politik, Öffentlichkeit
Sprache des Parlaments und Semiotik der Demokratie
Inbunden, Tyska, 1995
2 533 kr
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Del 42 - Lexicographica. Series Maior
Worte, Wörter, Wörterbücher
Lexikographische Beiträge Zum Essener Linguistischen Kolloquium
Inbunden, Tyska, 1992
1 645 kr
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Häftad, Tyska, 2007
409 kr
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Die Beiträge in diesem Band analysieren eine Auswahl der im Fernsehen ausgestrahlten Wahlwerbespots der Parteien zur Bundestagswahl 2005. Dabei wird eine interdisziplinäre Annäherung an ein Format vorgenommen, das in seinen Besonderheiten auf der Produktions-, Text-, Distributions- und Rezeptionsebene zahlreiche offene Aspekte für die Forschung bietet. Wahlwerbespots stellen in ihrer Gleichzeitigkeit von audiovisueller Komplexität und ästhetischer Dichte einerseits, der durch die Distributions- und Wirkungsbedingungen erzwungenen Reduktion andererseits einen paradigmatischen Gegenstand zur Erforschung von Politikinszenierung und strategischem Emotionsmanagement in der modernen Wahlkampfkommunikation dar. Die werbenden Kurzfilme führen vor, dass weniger die rational geprägte Debatte um politische Sachverhalte im Mittelpunkt des Wahlkampfes liegt, sondern vielmehr Strategien der Polarisierung, Simplifizierung, symbolischen Verdichtung, Ritualisierung und Personalisierung. Anhand der Untersuchung der konkreten Spots ist der Frage nachgegangen worden, mit welchen Mitteln die Parteien versuchen, die Bindung von Wählergruppen zu erreichen. Dabei sind Sachaussagen und inszenierte Konfliktlinien ebenso analysiert worden wie die filmästhetische Gestaltung oder Formatspezifika.
Häftad, Tyska, 2008
561 kr
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1 Einleitung Die Jahrtausendwende markierte den bisherigen Höhepunkt der öffentlichen Diskussion über Bürgergesellschaft, Zivilgesellschaft und neue Entwicklun- möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland. Die Thematik war aus zwei Gründen genau zu diesem Zeitpunkt von der Politik entdeckt w- den. Zum einen wurden die Grenzen der Finanzierbarkeit staatlicher Gestaltung in einer Gesellschaft erkennbar, die lernen musste, trotz florierender Wirtschaft mit einem erheblichen Sockel von Dauerarbeitslosen zu leben. Zum anderen suchte man Mittel und Wege, der weit um sich greifenden Politikverdrossenheit in der Bevölkerung entgegenzusteuern, die mögliche Gefahren politischer Des- tegration am Horizont aufscheinen ließ. Die Zauberformel „Bürgergesellschaft“ bzw. „Zivilgesellschaft“ ließ Abhilfe in beiden Richtungen erhoffen: Wenn die Bürger selbstgesteuert Dinge etwa auf dem sozialpolitischen Feld in Angriff nehmen, dann ersetzen sie dabei potentiell einen Teil des teuren staatlichen Handelns und sind gleichzeitig noch politisch aktiv und somit besser integriert im Gemeinwesen. Daher wurde 1999 auf gemeinsamen Antrag aller Fraktionen hin eine - quete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ eingesetzt, um Strategien zur Förderung freiwilliger bzw. ehrenamtlicher Arbeit zu eruie- 1 ren . Und nur ein Jahr später trat der amtierende Bundeskanzler Gerhard Sch- der mit einem Papier über die „zivile Bürgergesellschaft“ an die Öffentlichkeit, in dem er eine Rückkehr des Politischen beschwor und diese verband mit der Verabschiedung des alten sozialdemokratischen Glaubens, „mehr Staat“ verb- ge automatisch eine bessere Politik. „In Wirklichkeit führt ein immer größerer ‚Verantwortungs-Imperialismus’ desStaates gegenüber der Gesellschaft gera- wegs zur Abschaffung des Politischen“ (Schröder 2000: 202).
Häftad, Tyska, 2013
378 kr
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Die literatursoziologische Diskussion hat in den letzten Jahren wichtige Impulse erhalten. Diese kommen sowohl aus der Literaturwissenschaft als auch aus den Sozialwissenschaften, wo neue Ansätze (Systemtheorie, Bourdieus Kultursoziologie, Cultural Studies u.v.m.) neue Zugangsweisen zur Literatur eröffnen. Die Autoren stellen die Vielfalt dieser Entwicklungen vor dem Hintergrund der „klassischen“ literatursoziologischen Paradigmen leicht verständlich dar und diskutieren sie kritisch. Neben den Theorien zur Soziologie von Produktion, Text, Rezeption und literarischem Feld wird das Problem der literarischen Wertung beleuchtet. Eine ausführliche Fallanalyse führt vor, wie die Ansätze konkret angewendet werden können.
Häftad, Tyska, 2015
559 kr
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Politiker können sich in Personality-Talkshows als umgängliche Menschen präsentieren und ein breites, auch politik- und bildungsfernes Publikum ansprechen. Allerdings bergen solche Medienauftritte auch Risiken. In den Interaktionen zwischen Moderation, Redaktion, Gästen und Studiopublikum können sich unvorhersehbare Situationen entwickeln und die mediale Inszenierung durch Kameraarbeit, Bildregie und Einspielfilme schreibt dem Geschehen ganz eigene Bedeutungen zu. Die Studie rekonstruiert diese komplexe Logik über Sendungsanalysen und empirische Feldforschung, inklusive sozialwissenschaftlicher Interviews mit Politikern, Medienakteuren und Beratern.
Häftad, Tyska, 2017
611 kr
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Waren politische Akteure früher primär das Objekt kritischer Spitzen in Satire und Komik, so sind sie gegenwärtig zunehmend als aktive Subjekte daran beteiligt. In den USA ist das schon länger der Fall und der Präsidentschaftswahlkampf 2016 zeigte, dass satirische Interviews dort zum festen Bestandteil der kommunikativen Infrastruktur geworden sind. In Deutschland agiert man noch etwas zurückhaltender, wobei der Bundestagswahlkampf 2013 einen ersten Höhepunkt der Beteiligung bildete. Politische Akteure suchen vor allem die Chance, in komischer Modulation das positive Image eines humorvollen Menschen aufzubauen, der unterhaltsam ist und über sich selbst lachen kann. Gleichzeitig setzen sie sich dabei jedoch einem hohen Risiko aus. Sie treten in Interaktion mit erfahrenen und oft kritisch ausgerichteten Medienakteuren, deren Komikgebrauch einer eigenen Unterhaltungslogik folgt. Dies birgt für Politiker die Gefahr von Unberechenbarkeit, im Fall ungeschickten Agierens sogar die Gefahr,albern, lächerlich und unseriös zu wirken. Der Band präsentiert die Ergebnisse eines empirischen Forschungsprojektes, das den Einsatz von Komik durch politische und mediale Akteure vor der Kamera thematisiert. Ein Schwerpunkt der Untersuchung gilt auch der Aneignung solcher Präsentationen durch die Fernsehzuschauer: Haben die Auftritte tatsächlich einen Einfluss auf die Wähler?
510 kr
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Sondersendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sind eine zentrale Institution der politischen Medienöffentlichkeit in Deutschland. Sie werden unter hohem Zeitdruck und mit Aufbietung geballter journalistischer Kompetenz produziert. Die Medienakteure sehen sie voller Stolz als imagebildende ‚Premiumprodukte‘ an. Für das Publikum markieren die Formate relevante Störungen gesellschaftlicher Normalität. Sie bieten zudem Einordnungen, Lösungsperspektiven sowie Vergemeinschaftung und Trost. Für politische Akteure sind die Sendungen eine relevante Bühne politischer Krisenkommunikation.