Andreas Rupschus – författare
Nietzsches Problem mit den Deutschen
Wagners Deutschtum und Nietzsches Philosophie
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Nietzsche, den gebürtigen Deutschen, der Deutschland und Deutsche immer stärker mied und geradezu eine Idiosynkrasie gegen sie entwickelte, hat sein Problem mit den Deutschen nie losgelassen. Es ist für ihn nicht nur biographisch von Bedeutung, wie bisher meist angenommen wurde, sondern grundiert seine ganze philosophische Entwicklung seit der Abkehr von Richard Wagner - so die leitende These von Andreas Rupschus. Nietzsche suchte, mit zwiespältigem Erfolg, aus einer schwachen Seite eine starke zu machen. Die Deutschen wurden für ihn zur Obsession. Er kam von ihnen nicht los, obwohl oder eben weil er sie als zutiefst fragwürdig empfand. Auch wenn er sich in vieler Hinsicht im Gegensatz zu ihnen sah, konnte er nicht leugnen, dass auch er ein Deutscher war. Je fragwürdiger ihm die Deutschen wurden, desto fragwürdiger wurde er sich darum selbst. Die Arbeit legt erstmals eine systematische Analyse von Nietzsches Problem mit den Deutschen vor und zeigt, wie sein Denken bis in die tiefsten philosophischen Problemzusammenhänge hinein mit ihm verknüpft ist.
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Orientierung steht am Anfang von allem, ohne selbst ein greifbarer Anfang zu sein. Als Letzt- und Grundbegriff geht sie jedem Denken und jeder Lebenstätigkeit voraus und ermöglicht sie. Dennoch war sie selbst bislang kaum Gegenstand philosophischer Reflexion. In seiner Philosophie der Orientierung macht Werner Stegmaier – bekannt durch seine Beiträge zu Nietzsche, Dilthey, Luhmann und Levinas – sie zum Ausgangspunkt, um die Philosophie selbst im Hinblick auf ihr praktisches, lebensweltliches Potential hin neu zu denken. Das breite Spektrum des Sich-Orientierens und des Orientiert-Seins im Denken, die Bedingungen und Strategien der Orientierung im Alltag und ihr Ziel, die Ungewissheit, das Grundproblem der Orientierung, zu bewältigen, werden von ihm in die Perspektive der Philosophiegeschichte gestellt und im Blick auf aktuelle philosophische Fragestellungen systematisch untersucht.Die Beiträge des Bandes, abgerundet von einem Nachwort Werner Stegmaiers, eröffnen diesem genuinen Ansatz einen breiten Reflexions- und Diskussionsraum und zeigen so seine Bedeutsamkeit nicht nur für die Philosophie im Ganzen, sondern auch über ihre Grenzen hinaus.
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Orientierung steht am Anfang von allem, ohne selbst ein greifbarer Anfang zu sein. Als Letzt- und Grundbegriff geht sie jedem Denken und jeder Lebenstätigkeit voraus und ermöglicht sie. Dennoch war sie selbst bislang kaum Gegenstand philosophischer Reflexion. In seiner Philosophie der Orientierung macht Werner Stegmaier – bekannt durch seine Beiträge zu Nietzsche, Dilthey, Luhmann und Levinas – sie zum Ausgangspunkt, um die Philosophie selbst im Hinblick auf ihr praktisches, lebensweltliches Potential hin neu zu denken. Das breite Spektrum des Sich-Orientierens und des Orientiert-Seins im Denken, die Bedingungen und Strategien der Orientierung im Alltag und ihr Ziel, die Ungewissheit, das Grundproblem der Orientierung, zu bewältigen, werden von ihm in die Perspektive der Philosophiegeschichte gestellt und im Blick auf aktuelle philosophische Fragestellungen systematisch untersucht.Die Beiträge des Bandes, abgerundet von einem Nachwort Werner Stegmaiers, eröffnen diesem genuinen Ansatz einen breiten Reflexions- und Diskussionsraum und zeigen so seine Bedeutsamkeit nicht nur für die Philosophie im Ganzen, sondern auch über ihre Grenzen hinaus.