Annkathrin Koppers – författare
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2 produkter
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1 980 kr
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Das interdisziplinäre Handbuch widmet sich den Kulturen des Übersetzens in der Frühen Neuzeit, mit Perspektiven aus Germanistik, Geschichte, Islamwissenschaft, Judaistik, Keltologie, Latinistik, Romanistik, Theologie, Translationswissenschaft, Kunst-, Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte. Beiträge zu analytischen Zugängen bieten einen Überblick über moderne Methoden der Übersetzungsforschung, die durch historische Konzepte und Reflexionen des Übersetzens aus der Zeit von 1450 bis 1800 ergänzt werden. Relevante Institutionen des Übersetzens werden ebenso beleuchtet wie unterschiedliche Translationsräume, sei es in globaler oder in regionaler Hinsicht. Abgerundet wird der Band durch Überblicksdarstellungen zu den vielfältigen Formen und Praktiken des Übersetzens in der Frühen Neuzeit. Mit über 70 Artikeln bietet das Handbuch eine Summe aktueller translationshistorischer Forschung und erschließt mit seinem praxeologischen Ansatz die sprachlichen, medialen, anthropologischen und kulturellen Dynamiken des Übersetzens grundlegend.
Del 9 - Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit
Gender und Diversität in den Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit / Gender and Diversity in Early Modern Translation Cultures
Häftad, Tyska, 2026
738 kr
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Übersetzende sind keine körper- und geschichtslosen Wesen. Sie schreiben sich selbst, ihr subjektives Textverständnis sowie die Normen der Zielkultur einer Übersetzung ein und richten sich dabei an spezifische Zielgruppen, die aus Menschen mit bestimmten Identitätsmerkmalen bestehen. Die philologische Utopie einer ‚treuen‘ Übersetzung, die den Ausgangstext ohne Abweichung wiedergibt, hat den Blick für hierarchisierende und gendernormierende Praktiken des Übersetzens lange verstellt. Der Tagungsband, der im Open Access erscheint, rückt Gender und Diversität ins Zentrum und fragt nach den wechselseitigen Bezügen von Übersetzung und Geschlecht in der Frühen Neuzeit.///Translators are not identity-less, history-less beings. They inscribe themselves, their subjective understanding of the source text, and the norms of the target culture into their translations, addressing specific target audiences with particular identity characteristics. The philological utopia of a ‘faithful’ translation—that is, a translation that reproduces the source text without any deviation—long obscured our view of the hierarchical and gender-normative practices of the craft. The conference volume, available in open access, focuses on gender and diversity and explores the interrelationships between translation and gender in the Early Modern Period.