Anselm Bohmer – författare
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Sozialplanung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ökonomisierung sozialer Dienstleistungen, Wirkungsorientierung, Sozialraumbudgets – diese und viele weitere Stichworte der aktuellen Fachdebatten machen deutlich, dass Planung, Steuerung und exakte Zielausrichtung in der Erbringung sozialer Dienstleistungen für Kommunen wie freie Träger kontinuierlich wichtiger werden. Das Lehrbuch zu Verfahren und Handlungsfeldern – wie auch der Band zu Konzepten – bietet Studierenden in den Fachbereichen Soziale Arbeit – aber auch anderer Gesellschafts- und Sozialwissenschaften – einen optimalen Einstieg in ein grundlegendes Modul ihrer Hochschulausbildung.
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Sozialplanung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ökonomisierung sozialer Dienstleistungen, Wirkungsorientierung, Sozialraumbudgets – diese und viele weitere Stichworte der aktuellen Fachdebatten machen deutlich, dass Planung, Steuerung und exakte Zielausrichtung in der Erbringung sozialer Dienstleistungen für Kommunen wie freie Träger kontinuierlich wichtiger werden. Das Lehrbuch zu Konzepten der Sozialplanung – wie auch der Band zu Verfahren und Handlungsfeldern – bietet Studierenden in den Fachbereichen Soziale Arbeit – aber auch anderer Gesellschafts- und Sozialwissenschaften – einen optimalen Einstieg in ein grundlegendes Modul ihrer Hochschulausbildung.
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Bildung ist für den Menschen Selbst- und Weltverständigung. Motiviert durch die Impulse einer »asubjektiven Pädagogik« des tschechischen Dissidenten Jan Patocka (1907-1977) experimentiert Anselm Böhmer mit bildungsphilosophischen Entwürfen aus Geschichte und (jüngerer) Gegenwart. Er nutzt die Bildungstheorie Patockas für die aktuellen Debatten um Bildung sowie Kompetenz und findet eine eigene Position in diesem Diskurs - gerade aufgrund der sich diskret zeigenden Differenzen. Deutlich wird: Bildung sollte weniger mit Kompetenzerwerb gleichgesetzt werden als vielmehr mit tastenden Versuchen, sich und die Welt zu begreifen.
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Die Erwerbsarbeitsgesellschaft bildet ihre Strukturen und Prozesse durch die Subjektivierung von Individuen. Formale, non-formale und informelle Modi von Bildung, die wegen neoliberaler Transformationen ihrerseits einem Wandel unterliegen, dienen diesem Zweck. Für einen kritischen Begriff von Bildung sowie für die berufliche Praxis (Schule, Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung) ergeben sich daraus zahlreiche Konsequenzen.Anselm Böhmer befragt Formate von Bildung auf ihre subjektivierenden Aspekte hin und zieht hierzu Ansätze der Gouvernementalitätsstudien (Foucault, Butler), der aktuellen Bildungsdebatte (Koller, Ricken) und intersektionelle Entwürfe heran.