Antanas Skema – författare
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Häftad, Engelska, 2018
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White Shroud (Balta drobule, 1958) is considered by many to be Lithuania's most important work of modernist fiction. Drawing heavily on the author's own refugee and immigrant experience, this psychological, stream-of-consciousness work tells the story of an emigre poet working as a bellhop in a large New York hotel during the mid-1950s. Via multiple narrative voices and streams, the novel moves through sharply contrasting settings and stages in the narrator's life in Lithuania before and during WWII, returning always to New York and the recent immigrant's struggle to adapt to a completely different, and indifferent, modern world.Skema uses language and allusion to destabilise, drawing the reader into an intimate, culturally and historically specific world to explore universal human themes of selfhood, alienation, creativity and cultural difference. Written from the perspective of a newcomer to an Anglophone country, the novel encourages an understanding of the complexities of immigrant life.
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Tyska, 2020222 kr
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Antanas Škėma (1910–1961) arbeitete sein ganzes Leben daran, das von ihm Durchlebte in Literatur zu verwandeln. Sein einziger Roman, "Das weiße Leintuch", gibt Zeugnis von seinem New Yorker Exil. Daneben sind aus allen Phasen seines Lebens literarische Stücke überliefert: Erzählungen, Skizzen, Szenen und Verdichtungen. Es sind in Blickwinkel und literarischer Gestaltung einzigartige Schlüsselszenen der Weltgeschichte: die Kindheit während des Ersten Weltkriegs und des Bürgerkriegs in der russischen und ukrainischen Provinz, Schulzeit und Studium, frühe literarische Versuche im unabhängigen Zwischenkriegslitauen sowie unter sowjetischer und deutscher Besatzung, die dramatische Flucht vor den Sowjets, das Leben als displaced person in Thüringen und Bayern und als Neuankömmling in Chicago und New York. All das spiegelt sich in facettenreichen Prosastücken."Apokalyptische Variationen" umspielt die Verheerungen der Geschichte des 20. Jahrhunderts und den Riss, der die Existenzen durchzieht. Schreibend vergewissert sich Škėma seiner Biografie und versucht Sinn und Bedeutung in ihren Splittern aufzuspüren. Wir können lesend nachvollziehen, wie sich die Aussichtslosigkeit in seine Sprache einschreibt, wie diese immer mehr zerspringt, sich auflöst – und wie aus der sprachlichen Entgrenzung eine ganz neue Form entsteht. Claudia Sinnig greift in ihrer Übersetzung die Vielfalt von Škėmas Erzählstilen auf, schürft tief im Sprachmaterial, lotet Trauer und Dunkelheit aus und geht auch der Hoffnung und dem Vorwärtsstreben auf den Grund. Erlösung findet sich vielleicht nicht in Škėmas Leben, aber in seiner Literatur.
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Tyska, 2018177 kr
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Antanas Škėma (1910–1961) hinterließ einen Roman, der bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt: "Das weiße Leintuch". Geschrieben zwischen 1952 und 1954, wurde er noch nie zuvor ins Deutsche übersetzt. Der Protagonist Antanas Garšva, ein litauischer Exilschriftsteller, arbeitet als Liftboy in einem vielstöckigen New Yorker Hotel. Antanas Garšva, Alter Ego von Antanas Škėma, ist vor den Sowjets aus Litauen geflohen, hadert aber mit der bigotten litauischen Leitkultur und der Trivialität der amerikanischen Konsumgesellschaft. In Rückblenden und Reflexionen versucht er seinen dramatischen Lebensweg zu verarbeiten und ihm einen Sinn zu geben, in der New Yorker Gegenwart findet er sich verstrickt in ein Dreiecksverhältnis mit seiner Geliebten Elena und ihrem Ehemann.Aus den aufwühlenden Episoden ergibt sich ein Puzzle des 20. Jahrhunderts, das Škėma mit kraftvollem sprachlichem Reichtum schildert – ein Wirbel an Wahrnehmungen und Erinnerungen, die über Garšva hereinbrechen, um deren Bewältigung er mit immer neuen literarischen Anläufen ringt. Eindrücke von den Straßen New Yorks, Liedverse und Reminiszenzen an Litauen drängen assoziativ in den Text hinein, treiben den Protagonisten voran, bedrängen ihn. "Das weiße Leintuch" erzählt aber auch von der Verantwortung des Schriftstellers in einer unsicheren Welt, von Formen der Anpassung und Möglichkeiten des Widerstands. In der alle Register ausschöpfenden Übersetzung von Claudia Sinnig ist der Roman nun auf Deutsch zu entdecken, in dunkler Schönheit und mit all seinen bis heute nicht beantworteten existenziellen Fragen.
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Spanska, 2025129 kr
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Antanas Garsva es ascensorista en un gran hotel de Manhattan y también poeta. Su trabajo le va transformando poco a poco en un auténtico autómata, su relación amorosa con la misteriosa Elena flaquea, y lo único que quiere es poder escribir.Garsva también es víctima de extraños malestares que llegan en oleadas, como los fantasmas de su pasado que siguen regresando para atormentarlo. Al seguirlo, el protagonista nos adentra en un torbellino de recuerdos, desde su primera infancia en Lituania hasta su exilio en Nueva York, dejándonos entrever en pequeños detalles que su vida se resquebraja y se abre en grietas abismales.