Anthonya Visser – författare
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Häftad, Tyska, 2012
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PDF, Tyska, 20202 180 kr
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Mit dem Ende der DDR entstand in der Literaturwissenschaft der dringende Bedarf an (neuen) Forschungsarbeiten zu Entwicklungen auf dem Gebiet der Literatur der DDR. Literarische Texte sollten dabei in erster Linie als Literatur gesehen werden und nicht, wie es bisher oft der Fall war, als Dokumente, die Einblick in die politisch-gesellschaftlichen Verhaltnisse gewahrten. Diese Dissertation zeigt anhand vier relativ selbstandiger Teilobjekte in diachroner und synchroner Hinsicht innovative Aspekte in der literarischen Kommunikation der DDR auf. Auf Grund bereits vorhandener Untersuchungen wurden Auseinandersetzungen zwischen Lyrikern und Literaturwissenschaftlern sowie -kritikern der Jahre 1966 und 1971/72 zum Ausgangspunkt genommen. Die deutlichen Initiativen einiger Lyriker und nicht zuletzt einiger Literaturwissenschaftler, im Jahre 1966 zu einer Erneuerung des rezeptiven Umgangs mit Lyrik zu gelangen, konnten sich erst zu Beginn der siebziger Jahre durchsetzen. Das letzte Kapitel setzt sich nachdrucklich mit den aktuellen Diskussionen um die Position der Lyrik und die ihrer Autoren (Stasi-Mitarbeit) auseinander.
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PDF, Tyska, 20232 180 kr
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Die mit diesem Band vorgelegten Beitrage sind Teil eines Mitte der 70er Jahre an der Vrije Universiteit Amsterdam begonnenen Forschungsprojekts zur Literatur der DDR. Die aufgenommenen Beitrage von Gerd Labroisse und Anthonya Visser arbeiten alle mit dem vom erstgenannten in Anlehnung an Karl Popper und Imre Lakatos entwickelten Verfahren des falsifizierenden 'Uberbietens'.Neben einem methodologischen Beitrag, der im Anhang eine Ubersicht der bisherigen Projektarbeiten gibt; sind Artikel zu unterschiedlichsten Themenkomplexen der Lyrik der DDR aufgenommen. So finden sich monographische Beitrage zu aktuellen Texten des Lyrikers Heinz Czechowski (G.L.) und zur Intertextualitat im Gedichtzyklus Der Stoff zum Leben (1979-1991) des bekannten Autors Volker Braun (A.V.). Eine erstmals vorgenommene Untersuchung der Anthologiereihe fur 'junge' Lyrik Auswahl (1963-1988) (A.V.) bietet eine diachronische Einsicht in die literarische Kommunikation der letzten funfundzwanzig Jahre der DDR, wahrend der Aufsatz Das Erfahren von Geschichte in der DDR-Lyrik der 80er Jahren (G.L.) synchronisch ein fur die Endphase der DDR bedeutendes Thema aufarbeitet. Mit dem als Vortrag konzipierten abschlieenden Artikel zu Heiner Mullers Mommsens Block verabschiedete sich Gerd Labroisse 1994 von der Vrije Universiteit. Dieser Beitrag zeigt die offizielle Beendigung dieses Forschungsprojekts an.
Del 107 - Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur
Blumen ins Eis: Lyrische und literaturkritische Innovationen in der DDR
Zum kommunikativen Spannungsfeld ab Mitte der 60er Jahre
Häftad, Tyska, 1994
1 996 kr
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Mit dem Ende der DDR entstand in der Literaturwissenschaft der dringende Bedarf an (neuen) Forschungsarbeiten zu Entwicklungen auf dem Gebiet der Literatur der DDR. Literarische Texte sollten dabei in erster Linie als Literatur gesehen werden und nicht, wie es bisher oft der Fall war, als Dokumente, die Einblick in die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse gewährten. Diese Dissertation zeigt anhand vier relativ selbständiger Teilobjekte in diachroner und synchroner Hinsicht innovative Aspekte in der literarischen Kommunikation der DDR auf. Auf Grund bereits vorhandener Untersuchungen wurden Auseinandersetzungen zwischen Lyrikern und Literaturwissenschaftlern sowie -kritikern der Jahre 1966 und 1971/72 zum Ausgangspunkt genommen. Die deutlichen Initiativen einiger Lyriker und nicht zuletzt einiger Literaturwissenschaftler, im Jahre 1966 zu einer Erneuerung des rezeptiven Umgangs mit Lyrik zu gelangen, konnten sich erst zu Beginn der siebziger Jahre durchsetzen. Das letzte Kapitel setzt sich nachdrücklich mit den aktuellen Diskussionen um die Position der Lyrik und die ihrer Autoren (Stasi-Mitarbeit) auseinander.