Arlette Neumann-Hartmann – författare
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Two Studies on Pindar
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Das umfangreiche geographische Lexikon, verfasst um 530 n. Chr., verzeichnet ca. 3.600 Orts-, Berg-, Gewässer- und Völkernamen der antiken Welt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Namensetymologie sowie der grammatischen Ableitung der Ethnika. Für die kulturhistorischen Angaben – hier mit Nachweis der Autorenzitate – ist Stephanos oft alleiniger Gewährsmann. Die neue kritische Edition ersetzt die längst überholte Ausgabe von A. Meineke (1849). Dem Text der direkt überlieferten Epitome ist ein Similienapparat beigegeben, welcher den Quellen des Lexikons sowie seinen späteren Benutzern Rechnung trägt. Die erstmalige Übersetzung der Ethnika in eine moderne Sprache und die Anmerkungen (bes. zu Sprache, Onomastik und Topographie) erschliessen das Werk einem breiten Kreis von Altertumswissenschaftlern.
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Das umfangreiche geographische Lexikon, verfasst um 530 n. Chr., verzeichnet ca. 3.600 Orts-, Berg-, Gewässer- und Völkernamen der antiken Welt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Namensetymologie sowie der grammatischen Ableitung der Ethnika. Für die kulturhistorischen Angaben – hier mit Nachweis der Autorenzitate – ist Stephanos oft alleiniger Gewährsmann. Die neue kritische Edition ersetzt die längst überholte Ausgabe von A. Meineke (1849). Dem Text der direkt überlieferten Epitome ist ein Similienapparat beigegeben, welcher den Quellen des Lexikons sowie seinen späteren Benutzern Rechnung trägt. Die erstmalige Übersetzung der Ethnika in eine moderne Sprache und die Anmerkungen (bes. zu Sprache, Onomastik und Topographie) erschliessen das Werk einem breiten Kreis von Altertumswissenschaftlern.
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Die Monographie versteht sich als Begleitband zur fünfbändigen Ausgabe der ,Ethnika‘ (2006–2017) und will gleichzeitig das Lexikon einer breiteren altertumswissenschaftlich interessierten Leserschaft erschliessen. Unter Justinian als ‚Grammatikos‘ an der Kaiserlichen Hochschule in Konstantinopel tätig, beschliesst Stephanos die Tradition der alexandrinischen Philologie und fasst das gelehrte Erbe der Antike nochmals zusammen. Aufgefächert nach thematischen Aspekten, wie Attische Demen, Eponyme und Namensetymologien, Gründungslegenden, Umbenennungen verzeichneter Städte, berühmte Bürger, Mirabilien und Proverbien, stellt der Band den kulturwissenschaftlichen Informationsschatz der ,Ethnika‘ vor, auch wenn diese bloss in einer verkürzten Fassung auf uns gekommen sind. Die Rezeption des Lexikons in mittelbyzantinischer Zeit und in der Renaissance wird anhand von Eustathios, Ermolao Barbaro, Erasmus und weiteren belesenen Autoren nachgezeichnet.