Avenir Suisse – författare
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Das Schweizer Milizsystem ist einzigartig. In keinem anderen Land sind in so umfassender Weise ''normale'' Bürger als Politiker im Nebenamt für die Geschicke des Landes verantwortlich. Es schafft Nähe zur Bevölkerung und hält das Wachstum des Staates im Zaum. In den letzten Jahren ist dieser Erfolgsfaktor zunehmend unter Druck geraten: Ein Mangel an Kandidaten infolge steigender Belastung und wachsender Anforderungen macht dem Milizsystem vor allem auf lokaler Ebene zu schaffen, während sich das Bundesparlament durch stetige Professionalisierung vom Ideal entfernt. Ob das Milizsystem als wesentlicher Pfeiler des Staatsaufbaus den hohen Erwartungen noch gerecht wird und welche Reformen es für ein erfolgreiches Weiterbestehen benötigt, zeigen die Autoren anhand empirischer und essayistischer Beiträge. Sie kommen unter anderem zum Schluss, dass die Schweiz die Einführung eines allgemeinen Bürgerdienstes für Männer, Frauen und niedergelassene Ausländer erwägen sollte.Mit Beiträgen von Sarah Bütikofer, Hans Geser, Martin Heller, Georg Kohler, Andreas Ladner, Andreas Müller, Patrik Schellenbauer und Hanna Ketterer''/''Stefan Tomas Güntert''/''Theo Wehner.
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Engelska, 2015227 kr
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Who are the Swiss, and what unites them? What is Switzerland''s place in the world? What should the Swiss protect themselves from, and which institutions should they preserve? How balance tradition and innovation?Contributors from around the globe recognize that Switzerland gains much strength from being small, from having a system of direct democracy and federalism, and from a deeply rooted commitment to liberty, together with economic wisdom and reliability.Nevertheless, the interaction with the European Union is difficult, and the United States has been putting the Swiss system under stress. Some of these conflicts might imperil Switzerland''s model altogether, if creative solutions aren''t found.
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Tyska, 2015313 kr
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Was haben die bilateralen Verträge der Schweiz tatsächlich gebracht und was nicht? Welche Erwartungen waren überzogen, welche Befürchtungen übertrieben? Der Band zieht eine ökonomische Bilanz, fördert aber auch Unerwartetes zu Tage. Wenn die Eigenständigkeit der Schweiz bewahrt werden soll, bleibt der Bilateralismus für ein vernetztes Land inmitten Europas auch in Zukunft der beste Weg.
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In unserem Blick zurück in die Geschichte spielen nicht nur in der Schweiz, sondern rund um den Globus Männer die Hauptrolle. Von Frauen ist selten die Rede, hauptsächlich, weil ihre Rolle in patriarchalischen Gesellschaften nicht öffentlich sichtbar wurde, zum Teil, weil die Geschichtsschreibung sich wenig für sie interessierte. Dabei gab es auch in der Schweiz Frauen, welche die Gesellschaft aktiv mitgestalteten: mutig, unabhängig, selbstverantwortlich, unternehmerisch. Sie alle waren Pionierinnen ihrer Zeit. Und jede von ihnen hat Spuren in der Schweiz von heute hinterlassen – ob als Journalistin, Wissenschaftlerin, Unternehmerin, Künstlerin, Frauenrechtlerin oder einfach als starke Persönlichkeit.Mit Beiträgen von Sibylle Egloff, Simone Hofer, Simon Hurst, Verena Parzer Epp, Lukas Rühli, Marco Salvi, Patrik Schellenbauer, Barbara Stolba, Susanne Stortz, Claudia Wirz
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Tyska, 2014298 kr
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Der Generationenvertrag umfasst den gegenseitigen Austausch von Leistungen zwischen Menschen unterschiedlichen Alters im privaten wie im öffentlichen Bereich.Der Vertrag gilt als fair, wenn Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens gleich viele Leistungen erhalten, wie sie selber erbringen.Die Alterung der Gesellschaft wird jedoch die Kräfteverhältnisse zwischen den Altersgruppen, und damit die Leistungsbilanz einer Kohorte, drastisch verändern. Eine Änderung des Generationenvertrags drängt sich auf.Im privaten Bereich müssen die Rollen der Familienmitglieder angepasst werden, um den immer knapperen Personalressourcen entgegenzuwirken.Es liegt in der Verantwortung jedes Menschen, im Alter möglichst lang von Dritten unabhängig zu bleiben, z. B. dank altersgerechtem Wohnen oder gesunder Lebensführung.Mehr Flexibilität am Arbeitsplatz könnte Angehörigen helfen, trotz erhöhter Distanz und geringerer zeitlicher Verfügbarkeit Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.In der Alterspflege könnte eine Spezialisierung der Angehörigen auf Hilfeleistungen und der Fachpersonen auf Pflege zu einem effizienteren Ressourceneinsatz führen.Die zu erwartenden demografiebedingten Mehrkosten für die öffentliche Hand sind beträchtlich. Der Umfang und die Finanzierung staatlicher Leistungen müssen neu definiert werden.Eine Subventionierung der Benutzer statt der Anbieter im (vor)schulischen Bereich könnte Angebote fördern, die – quantitativ und qualitativ – effektiv nachgefragt werden.Ein obligatorisches Vorsparen für die Alterspflege könnte eine generationengerechtere Finanzierung der Kosten sichern und Fehlanreize beseitigen.Die Aufhebung des gesetzlichen Rentenalters und die Einführung einer Schuldenbremse in der AHV würden die Zunahme impliziter Schulden erschweren.