Bernd Röttger - Böcker
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Im Schatten der Globalisierung
Strukturpolitik, Netzwerke und Gewerkschaften in altindustriellen Regionen
Häftad, Tyska, 2006
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Seit geraumer Zeit entwickeln sich alte Industrieregionen und ihre Akteure im Schatten der Globalisierung. Das häufig zu vernehmende, gleichwohl monotone Lied von der vermeintlichen Inflexibilität des einst so gepriesenen „Modell Deutschland“ ignoriert die dramatischen Umbrüche, die sich seit Jahren in diesen Regionen vollziehen. Welche Chancen haben solche alten Industrieregionen, einen radikalen Strukturwandel zu bewältigen? Lässt sich dieser Wandel in - gendeiner Weise industriepolitisch beeinflussen? Wie können regionale Netze und die in ihnen aktiven Gewerkschaftsgliederungen erfolgreich intervenieren? Wir sind diesen Fragen im Rahmen einer seitens der Hans-Böckler-Stiftung und des Landes Nordrhein-Westfalen finanzierten Studie nachgegangen, die die a- industriellen Regionen Chemnitz, Dortmund und Nürnberg vergleichend unt- sucht. Die Idee zu dieser Studie entstand in gemeinsamen Diskussionen mit dem Nürnberger IG Metall-Bevollmächtigten Gerd Lobodda und anderen regionalen Praktikern. Am Zustandekommen der Untersuchung und auch an der öffent- chen Präsentation wichtiger Ergebnisse im Rahmen der Dortmunder Konferenz „Erneuerung von unten“ hatte Dr. Frank Gerlach (HBS) maßgeblichen Anteil. Ihm gilt unser besonderer Dank. Ohne die gute Kooperation mit zahlreichen regionalen Akteuren hätten wir die Untersuchung nicht durchführen können. Stellvertretend für viele seien neben den bereits Genannten Sieghard Bender (damals IG Metall Chemnitz) und Eberhard Weber (DGB Östliches Ruhrgebiet) erwähnt. Von der Zusammenarbeit mit diesen Scharnierpersönlichkeiten haben wir inhaltlich und organisatorisch profitieren können. Gleiches gilt für die - sammenarbeit mit den Mitgliedern des Projektbeirats, in welchem sich die W- senschaftler Werner Fricke undJürgen Hoffmann besonders engagiert haben.
567 kr
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Um es offen herauszusagen: Dieses Buch verspricht keine beschauliche Feierabend-Lektüre. Das liegt am Gegenstand, aber auch an der Art und Weise, wie die Autoren ihn behandeln. Es liegt vor allem an den Schlußfolge rungen, zu denen sie gelangen. Wir verhehlen nicht, daß sie eine kritische Ge genposition zu jener Sicht der Dinge darstellen, die dem/ der Leserln übli cherweise aus den Medien entgegenschallt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zwar fortwährend von den "Umbrüchen in der Weltpolitik" und von der "größeren weltpolitischen Verantwortung der Deutschen" die Rede ist, daß aber kaum zu Ende gedacht wird, was derartige Aussagen in Wahrheit bedeu ten. Die Gefahr wächst, daß die Augen bewußt verschlossen werden, um die Auswirkungen, die diese gewaltigen Veränderungen bis in das persönliche Le ben haben, nicht ernst nehmen zu müssen. Hinzu kommt, daß unsere postmo derne Informationsgesellschaft dazu neigt, den Ereignissen die Spitze zu neh men, sie zu verschleiern, zumindest aber zu relativieren, nicht selten sogar zu verfälschen. Plötzlich leben wir mit Umbrüchen, als wären es Verkehrsun fälle. War der Golfkrieg nicht wenige Monate nach seinem Ende schon wieder vergessen? Unser Buch versucht, gegen diese Form der "Bewältigung" von Prozes sen vorzugehen, von denen es in Sonntagsreden immer wieder heißt, sie hätten "historische Bedeutung". Das geschieht in doppelter Weise. Zum einen geht es darum, die Natur der Umbrüche genauer in den Griff zu bekommen und zwar sowohl auf der globalen wie auf der europäisch-regionalen und schließlich, aber erst dann, auf der deutschlandspezifischen Ebene.