Bernd Schneid – författare
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Häftad, Tyska, 2014
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Inbunden, Tyska, 2014
525 kr
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Inbunden, Tyska, 2015
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Tyska, 201563 kr
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Mara Niemitz kehrt nach langer Zeit wieder in die Stadt zurück, in der sie einst gefangen gehalten wurde. Bei ihrer Arbeit als Exterminatorin soll sie den Syllabus - ein undurchsichtiges Verwaltungssystem - auf frühere Verschleierungen hin überprüfen.Nach langem Zögern überwindet Mara sich zur "Kommandantin" zu gehen. Doch die Begegnung mit ihrer einstigen Unterdrückerin bleibt nicht folgenlos. In den unterhalb der Stadt angeschlossenen Baracken findet Mara allerdings Beistand und schließt sich einer Widerstandsbewegung an."Die Burmeister Frakturen" sind die Brüche und Wunden in der Fiktion, die Erzählung einer Protagonistin als "Beschreibung eines Märchens, das gar nicht existierte, jenseits der Mauern, die für sie die Realität waren."
Häftad, Tyska, 2015
167 kr
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Häftad, Tyska, 2010
702 kr
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PDF, Tyska, 2015261 kr
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Wenn es eine Tätigkeit gibt, die in besonderem Maße Leben und Lebendigkeit symbolisiert, so ist es der Tanz. Was aber, wenn es nicht die Lebenden sind, die tanzen, sondern die Toten? Das Motiv des Totentanzes kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Seit dem ausgehenden Mittelalter nahm man sich der zum Leben erweckten Toten, die die wahrhaft Lebenden unabhängig von Alter, Geschlecht und Stand heimsuchen, durch alle Epochen hindurch an. Entstanden sind Darstellungen des Todes in Form lebendiger Skelette, die sich unter die Menschen mischen und diese zwingen, ihnen in den Tod zu folgen – mal stehen sie still in deren Rücken, mal zerren sie an ihnen oder fallen zu Pferde über ganze Dörfer her, mal bleiben sie in tanzenden oder musizierenden Gruppen unter sich. Sofern das Mittelalter auch erscheinen mag, so nah ist uns doch das, was der Totentanz zum Thema macht: Die Unvorstellbarkeit des Todes wie auch dessen gerne verdrängte Allgegenwart.Mit dem Tod tanzen hat einen spezifischen medialen Fokus gewählt: den Film. Anders als Gemälde, Fresken und Grafiken eröffnet dieses Medium durch seine Eigenschaft, stillgestellte Bilder in Bewegung zu versetzen, die Möglichkeit, den Tod tatsächlich ''zum Tanzen zu bringen''. Und so führen die Bilder, die zu ''laufen'' beginnen, bereits um 1900 erneut zusammen, wofür es schon Jahrhunderte zuvor eine statische Bildsprache gab: Tod und Tanz. Filmische Darstellungen von Totentänzen sind folglich so alt wie das Medium selbst und lassen sich bis in die Gegenwart weiterverfolgen. Wie der Film dieses traditionsreiche Motiv fortschreibt, es verändert und umwendet und wie er dafür sein (audio)visuelles wie auch erzählerisches Potential nutzt, untersucht dieses Buch an vielfältigen Beispielen aus der Filmgeschichte. Diese reichen vom expressionistischen Stummfilm der 1920er bis ins Hollywoodkino der 2010er Jahre, vom Dokumentar- und Trickfilm bis hin zu Videos aus dem Kontext der zeitgenössischen Kunst. Erkundet werden unter anderem Filme von Fritz Lang, Sergei Eisenstein, Walt Disney, Pier Paolo Pasolini, Terrence Malick, Quentin Tarantino, Lars von Trier und Wim Wenders.