Bertram J. Schirr – författare
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PDF, Tyska, 2018680 kr
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Gängige Gottesdiensttheorien sehen Fürbitten heute als Akt, den die Gemeinde im Priestertum aller Gläubigen ausübt. Sie bescheinigen den Fürbitten zugleich Verfallserscheinungen wie Didaktisierung, Homiletisierung oder Pastoralisierung. Dabei lassen sich in der urbanen liturgischen Landschaft zunehmend hybride oder migrantische Gemeinden mit neuen Vielfalten an Gebetspraktiken beobachten.Angesichts dessen erarbeitet die vergleichende Studie ethnographisch das implizite und explizite Wissen von Gott, das hinter fürbittender Kooperation von Menschen ganz unterschiedlicher urbaner Gemeinden steckt. Eine neue Sicht auf Fürbitten als Performance weitet den Blick auf die Aktivitäten aller Anwesenden und fokussiert, was zwischen ihnen bisher ungesehen auch körperlich und akustisch geschieht.[Interceding as Religious Performance. An Ethnographical-Theological Analysis of Three Contrasting Worship Cultures in Berlin]Current German liturgical scholarship renders the act of interceding as a pivotal means of participation. Here the congregation is seen and heard. At the same time, it is anticipated that this sovereignty of interceding as an act of the congregation is increasingly threatened by a pastoral takeover, that turns public prayer into minor homilies or lectures. Meanwhile, under the scholarly radar, today''s urban liturgical landscape is pervaded by a new diversity of intercessory prayer styles.In view of this, a comparative ethnographic study of contrasting worship cultures fleshes out the rich knowledge of God that comes with different ways to intercede. Approaching intercessory prayers as performance exposes yet unseen acoustic and corporeal phenomena of cooperation between everyone present.
Häftad, Tyska, 2024
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PDF, Tyska, 2024215 kr
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Ob Zoom-Abendmahl oder Pop-up-Hochzeiten – Aufmerksamkeits- und Interaktionsmuster sind heute auf Feedback, "Liveness", einzigartige Events und verdichtete Momenterfahrungen ausgerichtet. Dies spiegelt sich auch in einer dichteren Spiritualität wider, die Haupt- und Ehrenamtliche in der kirchlichen Arbeit gerade in unvorhergesehenen Situationen erleben. Bertram J. Schirr entwickelt daher erstmals anschauliche Ansätze für eine kirchliche Improvisation für die Handlungsfelder Gottesdienst und Predigt, Gemeinde- und Religionspädagogik, Musik, Leitung und Seelsorge mit konkreten Szenarios, Übungen und Modellen. Wo schon etablierte Improvisationspraktiken in der gemeindlichen und kirchlichen Arbeit bestehen, gibt er Anregungen zum "Weiter-Experimentieren".Dafür verankert der Autor die Weisheit des Improvisierens in der Tradition sowie mit biblischen Grundlagen und arbeitet diese für die kirchliche Gegenwartspraxis heraus.Neue Ansätze aus der internationalen Praktischen Theologie in Verbindung mit theatralen, tänzerischen und musikalischen Elementen der Improvisation ermutigen zu einem Wechsel: vom "Zeigen, was nur ich kann" zum partizipatorischen Arbeiten am und im Moment.
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Tyska, 2024215 kr
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Ob Zoom-Abendmahl oder Pop-up-Hochzeiten – Aufmerksamkeits- und Interaktionsmuster sind heute auf Feedback, "Liveness", einzigartige Events und verdichtete Momenterfahrungen ausgerichtet. Dies spiegelt sich auch in einer dichteren Spiritualität wider, die Haupt- und Ehrenamtliche in der kirchlichen Arbeit gerade in unvorhergesehenen Situationen erleben. Bertram J. Schirr entwickelt daher erstmals anschauliche Ansätze für eine kirchliche Improvisation für die Handlungsfelder Gottesdienst und Predigt, Gemeinde- und Religionspädagogik, Musik, Leitung und Seelsorge mit konkreten Szenarios, Übungen und Modellen. Wo schon etablierte Improvisationspraktiken in der gemeindlichen und kirchlichen Arbeit bestehen, gibt er Anregungen zum "Weiter-Experimentieren".Dafür verankert der Autor die Weisheit des Improvisierens in der Tradition sowie mit biblischen Grundlagen und arbeitet diese für die kirchliche Gegenwartspraxis heraus.Neue Ansätze aus der internationalen Praktischen Theologie in Verbindung mit theatralen, tänzerischen und musikalischen Elementen der Improvisation ermutigen zu einem Wechsel: vom "Zeigen, was nur ich kann" zum partizipatorischen Arbeiten am und im Moment.