Bertram Scheufele – författare
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In der Kommunikationswissenschaft beleuchtet der Priming-Ansatz, wie Medien-Primes unsere Vorstellungen, Meinungen oder Entscheidungen prägen. Das Lehrbuch behandelt die psychologischen Wurzeln des Ansatzes, stellt die Lesarten nach Iyengar/Kinder sowie Price/Tewksbury vor, grenzt Priming von anderen Konzepten wie Agenda-Setting, Framing und Kultivierung ab und diskutiert Schlüsselstudien sowie methodische Vorgehensweisen. Die vollständig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Neuauflage berücksichtigt stärker das digitale Zeitalter, führt Überlegungen zu kommunikativem Priming ein und verknüpft den Ansatz mit aktuellen Problemen und Diskursen (z. B. Klimawandel, künstliche Intelligenz, Black Lives Matter, COVID-19, (Ukraine-)Krieg usw.).
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Steckt der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Krise? Dieses Buch sieht ihn erst einmal nüchtern als Untersuchungsgegenstand. Nach einer Systematisierung der kommunikationswissenschaftlichen Zugänge zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk entfalten die Autoren ihr Konstrukt einer Krisendeutung und untersuchen empirisch, welche typischen Krisendeutungen sich in der aktuellen Mediendebatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erkennen lassen. Abschließend wird unter anderem diskutiert, welche Denkweisen diese Krisendeutungen repräsentieren, welchen Handlungsbedarf sie nahelegen, aber auch welchen Kurzschlüssen sie erliegen. Das Buch will zu einer unvoreingenommenen Beschäftigung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk beitragen.
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Welche Grundtypen der Krisendeutung lassen sich im Mediendiskurs über verschiedene Krisen hinweg erkennen? Um diese Frage zu beantworten, erläutern die Beitragenden zunächst ihren Krisenbegriff, gehen ausführlich auf kommunikationswissenschaftliche Studien zu Krisen, Krisenjournalismus und Krisenberichterstattung ein und entfalten anschließend ihr Konstrukt der medialen Krisenkonstruktion. Die empirische Studie identifiziert entlang journalistischer Meinungsbeiträge zu ganz unterschiedlichen Krisen insgesamt sieben grundlegende Typen medialer Krisenkonstruktion, die in den Forschungsstand eingebettet werden. Zudem werden deren Mehrwert und theoretische Anschlussfähigkeit diskutiert. Das Buch runden Überlegungen zu Folgestudien ab.
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