Brigitte Ganswindt – författare
Visar alla böcker från författaren Brigitte Ganswindt. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2017700 kr
Läs direkt efter köp
Bereits lange vor der Etablierung einer nationalen Standardaussprache haben sich Sprecher in der mundlichen Kommunikation einer Form des Hochdeutschen bedient, wenn sie entweder uberregional verstanden werden oder durch ihre Sprachverwendung ein gewisses Prestige erlangen wollten. In der Wissenschaft besteht Konsens, dass dieses landschaftliche Hochdeutsch regional divergent und zudem dialektal gepragt gewesen sein muss. Eine empirische Basis fur diese Annahme fehlte bisher jedoch weitgehend. Brigitte Ganswindt rekonstruiert erstmals das landschaftliche Hochdeutsch des ausgehenden 19. Jahrhunderts auf einer breiten empirischen Grundlage hinsichtlich seiner phonetisch-phonologischen Merkmale. Sie zeigt, dass das landschaftliche Hochdeutsch je nach Region unterschiedlich stark regional bzw. dialektal gepragt war. Mit den Ergebnissen belegt Ganswindt nicht nur, dass die historische Prestigevarietat hinsichtlich ihrer lautlichen Merkmale diatopisch verschieden war, sie zeigt auch Raumstrukturen des landschaftlichen Hochdeutsch auf und zeichnet seine Entwicklung zu den modernen standardnahen Registern nach.
E-bok
PDF, Tyska, 2021929 kr
Läs direkt efter köp
Die Dialektologie des Deutschen hat in den letzten vierzig Jahren eine erhebliche Entwicklung durchlaufen - regiolektale Varietaten des Standarddeutschen ruckten dabei immer mehr ins Interesse der Forschung. Zunehmend steht die Frage nach der Entwicklungsdynamik dieser Varietaten im Vordergrund, der sich die Autorinnen und Autoren im ersten Schwerpunkt dieses Bandes widmen: Neben einem Ausblick auf neue Wege in der Regiolektforschung behandeln die Beitrage den regionalen Spracherwerb bei Kindern, die hirnphysiologischen Reaktionen bei interdialektalen Verstehensprozessen, eine Typologie der Akkommodationsstrategien, den Einfluss des Lebensalters auf die Dialektverwendung und den Sprachwandelprozess der Rhein-Mainisierung in landlichen Regionen. In einem zweiten Schwerpunkt zur Morphologie und Syntax der deutschen Regionalsprachen beschaftigen sich die Beitrage mit dem Konjunktiv II in den bairischen Dialekten Osterreichs und Sudtirols, der neutralen Genuszuweisung bei Referenz auf Frauen, Dialekten als idealem Untersuchungsfeld fur morphologische Variation, der differentiellen Kasusmarkierung im Munsterland, der Genus- und Kasusprofilierung beim schweizerdeutschen Definitartikel und der Syntax ostjiddischer Dialekte.