Chris Dahne – författare
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Infrastrukturen, die die Entwicklung des Urbanen bestimmen, werden in der Stadt- und Architekturtheorie vor allem als technische Artefakte erfasst. Dabei gerät jedoch in den Hintergrund, wie technische Mittel der Fortbewegung, soziale Entwicklungen, politische Ereignisse und ästhetische Formen ineinander greifen und die Erfahrung der Stadt bestimmen. Die einzelnen Beiträge dieses Bandes zeigen aus dem Blickwinkel der Film-, Medien-, Kultur- und Architekturwissenschaft, wie Synergieeffekte zwischen Film, Stadtplanung und Architektur erfasst und für die Planbarkeit von Städten bedeutsam werden können.
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Das Genre der Stadtsinfonie greift Prinzipien der Komposition auf und führt damit zu einer noch nie dagewesenen audiovisuellen Vorstellung moderner Räume. Diese verbreitet sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der prosperierenden Entwicklung der Metropolen: New York, Paris, Moskau, Berlin, Amsterdam, Sao Paulo und Tokyo.Chris Dähne stellt diese Interdependenzen von Stadt-Architektur und ihrer filmischen Darstellung in einer umfangreichen Zusammenschau weitgehend unbekannter literarischer, fotografischer und filmischer Versatzstücke im Zeitraum von 1825-1930 vor. Untersucht wird dabei die Rolle der Medialisierung, und hier im Besonderen des Mediums Film, bei der Produktionund Wahrnehmung vom urbanen Raum und seiner Architektur - und umgekehrt dieRolle von Raum und Architektur im Film.
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Are You a Model? erkundet das Modell als architektonisches Werkzeug und Praxis. Der Band betrachtet Architekturmodelle nicht in starren Kategorien, sondern nähert sich ihnen durch Fragen wie: Was bestimmt die Funktionen und Wirkungskräfte eines Modells? Wann im Entwurfsprozess entfaltet es seine Kraft und wann hat es seinen Zweck erfüllt? Ausgehend von neun übergreifenden Fragen vereint dieses Buch interdisziplinäre Stimmen aus Architektur, Kunstgeschichte sowie architektonischer und kuratorischer Praxis und Software Engineering. 31 Beiträge verflechten Perspektiven aus verschiedenen Regionen und Disziplinen, und suchen dabei nicht nach abschließenden Antworten, sondern offenbaren überraschende Gemeinsamkeiten. Modelle werden hier somit nicht nach Entstehungszeit, Genre oder Material klassifiziert, sondern als epistemologisch vielfältige Praxis verstanden.