Christian Bendl – författare
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Inbunden, Tyska, 2021
1 384 kr
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Language in Text and Discourse is an innovative state-of-the-art interdisciplinary series of monographs and edited collections that focus on cutting-edge linguistic studies at the interface between discourse and society including corpus approaches. This series is a forum for studies of language in interaction with other semiotic modes which address the question of how meanings are activated, remade or re-shaped within a variety of contexts and interactions, such as social or textual structures, places, styles, or discursive moments. These are considered to be resources for placemaking or positioning, which correlate and are indexically linked with repetitive semiotic patterns. Verbal and non-verbal positioning as well as conventionalised forms of patterning determine, construe and reflect historically variable concepts of social reality. These are part of a complex network of discursive realities, power relations and voices. The series incorporates studies of social styling and language usage as well as processes of position-ing in a number of different linguistic as well as social, cultural, aesthetic and historical contexts. By transcending disciplinary boundaries the series is integrative in a number of ways. We will publish linguistic studies written in English or German about grammatical, knowledge-oriented, stylistic and sociolinguistic approaches within the fields of discourse analy-sis or corpus linguistics. These studies com-bine quantitative and qualitative investigations or represent mono- or multi-modal analyses. All submissions will be peer-reviewed. Editors:Beatrix Busse, professor of English linguistics, is Vice-rector for teaching and learning at the University of Köln (Germany).Ingo H. Warnke holds the chair of German linguistics and interdisciplinary linguistics at the University of Bremen (Germany).
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PDF, Tyska, 20211 199 kr
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Der Wiener Heldenplatz ist ein eindeutig vieldeutiger Raum. Staatliche und zivilgesellschaftliche Praktiken vor Ort formen diesen zentralen Ort Wiens ebenso wie Diskussionen über ihn. Die imperialistische Architektur, die Folgen von Hitlers sogenannter ‚Anschlussrede‘ 1938 oder auch traditionalisierte Gedenkveranstaltungen sind zentral in der diskursiven Konstruktion dieses ‚historischen‘ und ‚öffentlichen‘ Raumes.Einer diskurslinguistischen und interdisziplinären Perspektive folgend, geht diese Untersuchung nun den Prozessen der Wissenskonstruktion, den zugeschriebenen Werten (Ideologien) und sozialen Positionierungen einerseits in dem materiellen Datenfeld der Semiotic Landscape und andererseits in Online-Berichten aus Tageszeitungen nach.Die allgemeine konzeptuelle Diskussion und die detaillierten Analysen von Gedenkpraktiken, Protesten und Praktiken des Alltags bzw. von Berichten über sie zeigen den materiellen Ort, wie er von mehrschichtigen diskursiven Räumen und Zeitschichten durchwoben ist und funktionell in gesellschaftliche Praktiken – z.B. zur Konstruktion ‚der‘ Identität und Geschichte Österreichs – eingebunden ist. Raum und Historizität sind letztlich zentrale Bestandteile von Gesellschaftskonstruktionen.
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Der Wiener Heldenplatz ist ein eindeutig vieldeutiger Raum. Staatliche und zivilgesellschaftliche Praktiken vor Ort formen diesen zentralen Ort Wiens ebenso wie Diskussionen über ihn. Die imperialistische Architektur, die Folgen von Hitlers sogenannter ‚Anschlussrede‘ 1938 oder auch traditionalisierte Gedenkveranstaltungen sind zentral in der diskursiven Konstruktion dieses ‚historischen‘ und ‚öffentlichen‘ Raumes.Einer diskurslinguistischen und interdisziplinären Perspektive folgend, geht diese Untersuchung nun den Prozessen der Wissenskonstruktion, den zugeschriebenen Werten (Ideologien) und sozialen Positionierungen einerseits in dem materiellen Datenfeld der Semiotic Landscape und andererseits in Online-Berichten aus Tageszeitungen nach.Die allgemeine konzeptuelle Diskussion und die detaillierten Analysen von Gedenkpraktiken, Protesten und Praktiken des Alltags bzw. von Berichten über sie zeigen den materiellen Ort, wie er von mehrschichtigen diskursiven Räumen und Zeitschichten durchwoben ist und funktionell in gesellschaftliche Praktiken – z.B. zur Konstruktion ‚der‘ Identität und Geschichte Österreichs – eingebunden ist. Raum und Historizität sind letztlich zentrale Bestandteile von Gesellschaftskonstruktionen.