Christian Saehrendt – författare
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PDF, Tyska, 2017522 kr
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Viele afrikanische und arabische Nationen erlangten ihre Unabhangigkeit erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1955 und 1975 ergab sich in diesem Kontext fur den Realsozialismus eine historische Chance zur globalen Expansion. Als Juniorpartner der UdSSR engagierte sich auch die DDR in Afrika und Nahost. Ihr Ziel: die Integration afrikanischer und arabischer Staaten in ein "e;Sozialistisches Weltsystem"e;. Zu ihrem auenpolitischen Instrumentarium gehorten dabei nicht zuletzt auch Kunst und Bildung. Ausstellungsaustausch, Stipendienprogramme und Hilfe beim Aufbau neuer Kunstakademien sollten bei der inneren Formierung der jungen Nationen des Globalen Sudens eine wichtige Rolle spielen. Im Zentrum der Studie stehen die kulturpolitischen Beziehungen der DDR zu Syrien, dem Irak, Palastina, Athiopien, Angola und Mosambik. Auf welche Weise leistete Kunst aus der DDR einen Beitrag zum sozialistischen Nation Building in diesen Landern? Gab es einen nennenswerten Transfer von Kunstlern, Wissenschaftlern und Artefakten? Und wie erfolgreich war diese Kooperation tatsachlich?
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PDF, Tyska, 2020700 kr
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In Krisenzeiten werden regelmaig Sundenbocke gesucht und Verschworungstheorien bemuht, um komplexe Transformationsprozesse und unerwartete Ereignisse zu verstehen. Neben Minderheiten, Migranten und Eliten zahlten auch immer wieder Kunst und Kunstler zu Blitzableitern eines mitunter bewusst geschurten "e;Volkszorns"e;. In den 1920er und 1930er Jahren wurden die Ressentiments gegen moderne Kunst besonders giftig, wobei Antisemitismus eine Schlusselrolle spielte. Nicht nur das Spekulative des Kunstmarktes, der zum Symbol eines irrealen und heilaufenden Kapitalismus schlechthin wurde, stand im Mittelpunkt der Kulturkritik jener Zeit, sondern auch die Isolation der Kunstler vom "e;Volk"e;. Kunstler wurden von Links- und Rechtsextremisten als Egoisten und abgehobene Individualisten, sogar als "e;Feinde des Volkes"e; geschmaht. Christian Saehrendt untersucht die Rolle von Gegenwartskunst in der Agenda populistischer, fundamentalistischer und extremistischer Bewegungen. Diese versuchen stets Angste, Emotionen und Ressentiments in der Bevolkerung aufzugreifen, zu verstarken und fur sich zu nutzen. Ihr Geschaftsmodell ist die gesellschaftliche Spaltung. Funktioniert diese Taktik auch auf dem Gebiet der Gegenwartskunst? Wer sind die heutigen "e;Feinde der Kunst"e;?
Del 392 - Europaeische Hochschulschriften / European University Studie
Ernst Ludwig Kirchner: Bohème-Identitaet Und Nationale Sendung
Häftad, Tyska, 2003
631 kr
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Inbunden, Tyska, 2016
227 kr
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Häftad, Tyska
292 kr
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