Christian Thielscher – författare
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Medizinökonomie ist die Anwendung ökonomischer Methoden auf die Medizin, insbesondere auf die medizinische Versorgung. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Behandlung, denn die erfolgreiche Behandlung gilt in der Medizin wie in der Medizinökonomie als oberste Maxime professionellen Handelns. Die Komplexität der medizinischen Versorgung in Deutschland mit ihren zahlreichen Akteuren, unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen und Verflechtungen erfordert viele Regularien und Abstimmungsprozesse, die für Außenstehende oft nur schwer zu durchschauen sind. Der wissenschaftliche ebenso wie der praxisbezogene Austausch von Wirtschaft und Medizin gestaltet sich aufgrund der manchmal uneinheitlichen Sicht auf die Dinge schwierig und führt nicht selten zu Missverständnissen. Namhafte Experten aus den Bereichen Ökonomie und Gesundheitswesen machen in diesem Buch der jeweils anderen Seite die Bedeutung ihrer Disziplin in verständlicher Weise klar. Als Autoren aus Wissenschaft und Praxis sorgen sie für eine fachlich abgesicherte und zugleich anwendungsbezogene Darstellung der medizinökonomisch relevanten Themenfelder aus Wirtschaft, Medizin, Politik, Recht, Verwaltung und (Selbst-)Organisation. Der Leser erhält einen fundierten Überblick über den Status quo und die aktuellen Fragen des deutschen Gesundheitssystems. Die zweite Auflage wurde aktualisiert und um weitere Beiträge ergänzt und richtet sich Studierende und Dozenten der Medizin und Gesundheitsökonomie, an Angehörige der Heilberufe sowie an Entscheidungsträger im Gesundheitswesen.
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Für Studenten ist der Einstieg in die Wirtschaftswissenschaften oft schwierig, weil auf den ersten Blick kein eindeutiger Untersuchungsgegenstand und keine allgemein akzeptierte Struktur erkennbar ist, anhand derer sich ein Fach wie Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre im Sinne einer Lehre der Ökonomie erschließen lassen könnte. Dieses Buch erhellt den Hintergrund: es beschreibt das System der Wirtschaftswissenschaften - das tatsächlich keine in sich geschlossene Theorie darstellt - als ein Konglomerat verschiedener Ansätze, Theorien und Anschauungen. Die wichtigsten von ihnen werden je einzeln näher erläutert und in ihren jeweiligen Entstehungskontext gestellt. Bewusst hebt sich diese Darstellung von einer chronologischen bzw. rein historischen Rekonstruktion ab. Vielmehr erhält der Leser ein Paradigmen-Schema an die Hand, das ihm hilft, sich im Gestrüpp widersprüchlicher Terminologien und Lehrmeinungen zurecht zu finden, die Grenzen ökonomischer Theorien zu erkennen undkritisch zu beurteilen und zu verstehen, weshalb ökonomische Aussagen manchmal schwer zu deuten sind.
Kurz: Ein Buch, das jeder Erstsemesterstudent der Wirtschaftswissenschaften zum Studieneinstieg lesen sollte.
Der Inhalt
Wirtschaft, Gerechtigkeit und Ethik - Wirtschaft und Religion - Wirtschaften als „richtiges" Handeln: Management - Wirtschaftliche Techniken - Wirtschaft und Staat - Ökonomische Klassik, Neoklassik und Makroökonomie - Die historischen Schulen und die Neue Institutionenökonomie - Wirtschaftswissenschaften und Nachbardisziplinen
Der Autor
Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Christian Thielscher, Diplom-Volkswirt, Diplom-Kaufmann und praktischer Arzt, lehrt Allgemeine BWL und Medizinökonomie an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management.
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Medizinökonomie ist die Anwendung ökonomischer Methoden auf die Medizin, insbesondere auf die medizinische Versorgung. Ihr Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Behandlung, denn die erfolgreiche Behandlung gilt in der Medizin wie in der Medizinökonomie als oberste Maxime professionellen Handelns. Der wissenschaftliche ebenso wie der praxisbezogene Austausch von Wirtschaft und Medizin gestaltet sich aufgrund der manchmal uneinheitlichen Sicht auf die Dinge schwierig und führt nicht selten zu Missverständnissen. Die Autorinnen und Autoren liefern in diesem Handbuch eine fachlich abgesicherte und zugleich anwendungsbezogene Darstellung der medizinökonomisch relevanten Themenfelder und ermöglichen damit einen fundierten Überblick über den Status quo und die aktuellen Fragen des deutschen Gesundheitssystems.
Der erste Band der „Handbuchreihe Medizinökonomie“ widmet sich den medizinökonomischen Grundlagen, stellt das System der Versorgung und ihre Akteure vor, erläutert ausgewählte neue Versorgungsformen und skizziert das Feld der Pflege und anderer Gesundheitsberufe.
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Für Studenten ist der Einstieg in die Wirtschaftswissenschaften oft schwierig, weil auf den ersten Blick kein eindeutiger Studenten der Ökonomie haben gerade zu Beginn ihres Studiums Schwierigkeiten, weil auf den ersten Blick weder ein eindeutiger Untersuchungsgegenstand noch eine allgemein akzeptierte Struktur der Wirtschaftswissenschaften erkennbar ist. Dieses Buch erhellt den Hintergrund: es beschreibt das System der Wirtschaftswissenschaften - das tatsächlich keine in sich geschlossene Theorie darstellt - als ein Konglomerat verschiedener Ansätze, Theorien und Anschauungen. Die wichtigsten von ihnen werden je einzeln näher erläutert und in ihren jeweiligen Entstehungskontext gestellt. Bewusst hebt sich diese Darstellung von einer chronologischen bzw. rein historischen Rekonstruktion ab. Vielmehr erhält der Leser ein Paradigmen-Schema an die Hand, das ihm hilft, sich im Gestrüpp widersprüchlicher Terminologien und Lehrmeinungen zurecht zu finden, die Grenzen ökonomischer Theorien zu erkennen und kritisch zu beurteilen und zu verstehen, weshalb ökonomische Aussagen manchmal schwer zu deuten sind. Die 2. Auflage ergänzt und vertieft diesen Ansatz insbesondere zu den Themen der Gerechtigkeit und der Arbeit. Neu ist auch ein Gastbeitrag des „Netzwerks für plurale Ökonomie e.V.“, der die in der Folge der Finanzkrise angestoßene Diskussion über die Grundlagen ökonomischen Denkens dokumentiert und reflektiert.
Kurz: Ein Buch, das jeder Erstsemesterstudent der Wirtschaftswissenschaften zum Studieneinstieg lesen sollte!
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Es gibt unglaublich viele und unglaublich schwerwiegende Ungerechtigkeiten. Acht Millionen Menschen verhungern jedes Jahr. Milliarden Menschen können ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten nicht ausleben. Gleichzeitig werden Einzelne mit zum Teil unsozialem Verhalten märchenhaft reich. Viele Menschen spüren, dass etwas in der globalen Wirtschaft und ihren Gesellschaften schief läuft, aber es fällt ihnen schwer, ihr Unbehagen zu artikulieren. Kann man überhaupt sagen und entscheiden, was „gerecht“ ist?
In diesem Buch geht Christian Thielscher dieser Frage nach und entwickelt ein Verständnis von „Gerechtigkeit“, das mehr ist als eine bloße Annahme, sondern das sich auf neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse stützt. Dadurch gelingt der Nachweis, dass „Gerechtigkeit“ nicht nur evolutionsbiologisch sehr alt ist und in unserem Gehirn „fest verdrahtet“ ist, sondern, dass man auch inhaltliche Kategorien bestimmen kann, die bei der Beurteilung darüber helfen, was „gerecht“ist.Zunächst wird der Frage nachgegangen, was unter „Wirtschaft“ zu verstehen ist, welche Rolle Wirtschaftswissenschaften dabei spielen und welchen Einfluss dies auf das Gerechtigkeitsverständnis hat. Dabei wird sich zeigen, dass Teile der herrschenden Wirtschaftstheorie unvollständig sind, und dass sie möglicherweise dazu beitragen, ungerechte Verteilungen zuzulassen. Schließlich wird untersucht, was was unter „Gerechtigkeit“ zu verstehen ist. Der Autor entwirft ein Modell, das die Kernelemente der Gerechtigkeit präzise beschreibt und zeigt, dass es in früheren Theorien bereits angelegt war und dass es sich auch mit naturwissenschaftlichen Befunden untermauern lässt. Abschließend werden mithilfe des vorgestellten Gerechtigkeitsmodells typische (und bisher ungelöste) Gerechtigkeitsfragen exemplarisch analysiert und erklärt. Auf Fragen zur politischen Umsetzung von Gerechtigkeit und zur Effizienz von Umsetzungsprozessen wird punktuell eingegangen.
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Ökonomie als Gegenstand wird immer wichtiger, und daher auch Ökonomie als Wissenschaft. Allerdings fällt der Einstieg in das Fach nicht immer leicht, weil in den Wirtschaftswissenschaften auf den ersten Blick weder ein eindeutiger Untersuchungsgegenstand noch eine allgemein akzeptierte Struktur erkennbar ist. Dieses Buch erhellt den Hintergrund: es beschreibt die wichtigsten ökonomischen Theorien in verständlicher Sprache und zeigt, dass sie tatsächlich kein in sich geschlossenes Theoriegebäude bilden, sondern ein Konglomerat verschiedener Ansätze, Theorien und Anschauungen darstellen. Zugleich werden offene Fragen erkennbar, z. B. die Vernachlässigung von Aspekten wie Macht, Gerechtigkeit oder Arbeit.
Bewusst hebt sich diese Darstellung von einer chronologischen bzw. rein historischen Rekonstruktion ab. Vielmehr erhält der Leser ein Paradigmen-Schema an die Hand, das ihm hilft, sich im Gestrüpp widersprüchlicher Terminologien und Lehrmeinungen zurechtzufinden, die Grenzen ökonomischer Theorien zu erkennen, kritisch zu beurteilen und zu verstehen, weshalb ökonomische Aussagen manchmal schwer zu deuten sind. Ein Gastbeitrag des Netzwerks für Plurale Ökonomie e.V., der die in Folge der Finanzkrise angestoßene Diskussion über die Grundlagen ökonomischen Denkens dokumentiert und reflektiert, rundet das Buch ab. Die 3. Auflage wurde aktualisiert und in einzelnen zentralen Punkten ergänzt.
„Das Buch ist anregend zu lesen und jedermann zu empfehlen, der sich für Wirtschaftswissenschaften interessiert.“Frankfurter Allgemeine Zeitung, Georg Giesberg
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