Christoph Gregor Müller – författare
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Del 69 - Fuldaer Hochschulschriften
"Suizid" - Fragen über Fragen
Häftad, Tyska, 2025
243 kr
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Inbunden, Tyska, 2022
1 367 kr
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Reading the First Epistle of Peter is particularly relevant for contemporary Christian communities as well as for individual Christians simply because they are increasingly sharing diasporal experiences. When assessing the situation in this way, the focus is less on a denominational diaspora term and more on the situation of believers in the world. Therefore, the observations on the text of the First Epistle of Peter can also be useful for the self-assurance and identity creation of contemporary churches. With its sober self-assessment of the preliminary state of mind of believers in Christ at the end of the 1st century and its theological interpretation, the letter was always helpful in accepting one's own - sometimes particularly challenging - situation and coping with it constructively. This can encourage and strengthen attempts to evaluate diasporic realities of the church today - with regard to individual Christians as well as to congregations (however small they may be); above all by providing identity-creating offers. In many places today, believers in Christ are faced with the task of accepting minority situations or experiences of being foreign and at the same time being open to the respective societies in which they find themselves, but above all remaining willing to talk - certainly also about the content of their faith and the resulting life practice. This commentary appears 43 years after the EKK volume (1979) presented by Norbert Brox and, following this groundbreaking work, takes up the international research of the past decades, whereby, in addition to the philological work, perspectives of social history, metaphor research and of the impact history receive special attention.
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Die Lektüre des Ersten Petrusbriefs gewinnt für christliche Gemeinden der Gegenwart wie auch für einzelne Christen schon allein dadurch besondere Relevanz, dass sie zunehmend diasporale Erfahrungen teilen. Bei einer solchen Einschätzung der Situation ist weniger ein konfessionell geprägter Diaspora-Begriff im Blick, sondern die Situierung der Glaubenden in der Welt. Daher können die Beobachtungen am Text des Ersten Petrusbriefes auch der Selbstvergewisserung und Identitätsstiftung gegenwärtiger Gemeinden dienlich sein.Mit seiner nüchternen Selbsteinschätzung der vorläufigen Befindlichkeit von Christusgläubigen des ausgehenden 1. Jh. und ihrer theologischen Deutung war das Schreiben immer wieder dienlich, die eigene – zuweilen in besonderer Weise herausfordernde – Situation anzunehmen und konstruktiv zu bewältigen. Das kann Auswertungsversuche für diasporale Gegebenheiten der Kirche unserer Tage – im Blick auf die einzelnen Christen wie auch auf Gemeinden (so klein sie auch sein mögen) – ermutigen und bestärken; vor allem auch dadurch, dass identitätsstiftende Angebote bereitgestellt werden. Christusgläubige stehen heute an vielen Orten vor der Aufgabe, Minderheiten-Situationen oder Fremdheitserfahrungen anzunehmen und gleichzeitig den jeweiligen Gesellschaften gegenüber, in denen sie sich vorfinden, aufgeschlossen zu begegnen, vor allem aber, gesprächsbereit zu bleiben – durchaus auch über die Inhalte ihres Glaubens und die daraus erwachsende Lebenspraxis.Der vorliegende Kommentar erscheint 43 Jahre nach dem von Norbert Brox vorgelegten EKK-Band (1979) und nimmt – im Anschluss an dieses bahnbrechende Werk – die internationale Forschung der vergangenen Jahrzehnte auf, wobei neben der philologischen Arbeit Perspektiven der Sozialgeschichte, der Metaphern-Forschung und der Wirkungsgeschichte besondere Aufmerksamkeit erfahren.