Christoph Kopke – författare
Islamophobie und Antisemitismus – ein umstrittener Vergleich
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Sind Mohammed-Karikaturen die antisemitischen Postkarten von heute? Gleichen die Proteste gegen den Moscheenbau in deutschen Städten dem "Juden-Raus"-Ruf des Kaiserreiches? Vergleiche zwischen heutiger Islamfeindschaft und traditionellen Spielarten des Antisemitismus beschäftigen nach einer erregten öffentlichen Debatte auch Politologen, Religionswissenschaftler und Zeithistoriker. Mechanismen der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Minderheiten werden in jedem Fall auch in Zukunft komparativ zu analysieren sein. Der Band widmet sich den Hintergründen alt-neuer Feindbilder gegen Muslime und Juden in Deutschland, wobei auch Medienexperten und Angehörige beider Minderheiten zu Wort kommen.
Tag von Potsdam
Der 21. März 1933 und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur
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Jüdische Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus
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Neben der Berufsgruppe der jüdischen Juristen waren es vor allem jüdische Mediziner, gegen die sich der Antisemitismus in Deutschland ab 1933 zügig und organisiert richtete. Auf der Grundlage oder in Folge des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ wurden jüdische Ärztinnen und Ärzte aus staatlichen und städtischen Einrichtungen entlassen und von den Hochschulen verwiesen. Zahlreiche Verordnungen und Gesetze diskriminierten jüdische Medizinerinnen und Mediziner auf vielfältige Weise. Es folgten der Entzug der Kassenzulassung und schließlich der Entzug der ärztlichen Approbation. Zahlreiche Betroffene emigrierten, von den in Deutschland verbleibenden jüdischen Ärztinnen und Ärzten wurden viele deportiert und ermordet. Renommierte Autorinnen und Autoren beleuchten aus unterschiedlicher Perspektive in Überblicksaufsätzen und präzisen Fallstudien Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Vertreibung, Entrechtung und Ermordung jüdischer Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus.
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Neben der Berufsgruppe der jüdischen Juristen waren es vor allem jüdische Mediziner, gegen die sich der Antisemitismus in Deutschland ab 1933 zügig und organisiert richtete. Auf der Grundlage oder in Folge des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ wurden jüdische Ärztinnen und Ärzte aus staatlichen und städtischen Einrichtungen entlassen und von den Hochschulen verwiesen. Zahlreiche Verordnungen und Gesetze diskriminierten jüdische Medizinerinnen und Mediziner auf vielfältige Weise. Es folgten der Entzug der Kassenzulassung und schließlich der Entzug der ärztlichen Approbation. Zahlreiche Betroffene emigrierten, von den in Deutschland verbleibenden jüdischen Ärztinnen und Ärzten wurden viele deportiert und ermordet. Renommierte Autorinnen und Autoren beleuchten aus unterschiedlicher Perspektive in Überblicksaufsätzen und präzisen Fallstudien Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Vertreibung, Entrechtung und Ermordung jüdischer Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus.
Jüdische Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus
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Tag von Potsdam
Der 21. März 1933 und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur
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