Christoph Meielbach – författare
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PDF, Tyska, 2018550 kr
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Dieses Buch würdigt das Lebenswerk von Werner J. Patzelt, der in der Ausübung seines Berufs die in seiner populären “Einführung in die Politikwissenschaft” umrissenen Wirkungsbereiche einer nach gesellschaftlicher Relevanz strebenden Politikwissenschaft immer faktisch ausgefüllt hat: als empirischer Institutionenforscher, interdisziplinär orientierter Theoretiker, akademischer Lehrer, politischer Bildner, Politikberater und öffentlicher Intellektueller in gesellschaftlichen Diskursen. Diese Festschrift zu seinem 65. Geburtstag reflektiert dieses facettenreiche Berufsbild des Politikwissenschaftlers aus verschiedenen Perspektiven. Der Band enthält akademische Texte zum Empirie des demokratischen Parlamentarismus, zur Theorie der Institutionenevolution, zur politischen Kultur und Kommunikation und zum Verhältnis von Politikwissenschaft und politischer Bildung ebenso wie Beiträge von Praktikern zur Rolle des Faches in Politik, Medien und Zivilgesellschaft.
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PDF, Tyska, 2019672 kr
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Das Buch demonstriert den Mehrwert eines evolutionären Menschenbildes für die Sozialwissenschaften am Fall der Sozialkapitaltheorie. Es führt vor Augen, dass zentrale Aporien und Defizite der Ansätze von Bourdieu, Coleman, Putnam und anderen letztlich auf inkonsistente Annahmen zur Natur des Menschen zurückgehen. Diese Probleme werden dann mithilfe von Wissensbeständen aus Evolutionspsychologie, Soziobiologie und evolutionärer Anthropologie konstruktiv bearbeitet. Die Studie gewährt differenzierte Einsichten in die psychosozialen Kausalmechanismen hinter der Hervorbringung von Sozialkapital, entwirft eine darauf aufbauende Typologie und liefert innovative Perspektiven auf die Zentralkategorien der Sozialkapitaltheorie: soziale Netzwerke, Vertrauen, geteilte Normen und Werte. Sie gibt zudem neue Impulse für sozialwissenschaftliche Grundsatzdebatten im Zusammenhang mit Rationalität, Norminternalisierung, sozialem und kollektivem Handeln sowie dem Mikro-Makro-Problem.
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Dieser Sammelband schlägt eine Brücke zwischen der kriminologischen Forschung zu Sicherheitsgefühl bzw. Kriminalitätsfurcht und der politischen Kulturforschung. Die gemeinsame Datengrundlage aller Beiträge bildet die Bevölkerungsbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Sachsen“. Im Fokus des Bandes stehen drei zentrale Fragen: Wie lässt sich Kriminalitätsfurcht konzeptionell und empirisch erfassen? Welche Auswirkungen hat sie auf politisch-kulturelle Einstellungen, etwa die Legitimität des politischen Systems und das Vertrauen in dessen zentrale politische Akteure? Und wie prägen solche Unsicherheitsgefühle das politische Verhalten, etwa in der Form von Wahlentscheidungen und politischem Protest? Der Band richtet sich gleichermaßen an Forschende der politischen Wahl- und Einstellungsforschung, der kriminologischen Forschung zum Sicherheitsgefühl sowie angrenzender Fachdisziplinen. Darüber hinaus bietet der Sammelband auch Anknüpfungspunkte für die polizeiliche und zivile Präventionsarbeit.