Christoph Ratz – författare
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PDF, Tyska, 2010279 kr
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Fachorientierung ist ein Schlüssel zu integrativer und inklusiver Didaktik. Diese zentrale Botschaft zieht sich durch den vorliegenden Band. Die gelingende Umgestaltung des Schulwesens in eine inklusive Schullandschaft vollzieht sich im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung im Kontext dieser Fachorientierung. Die Diskussion um eine inklusive Schule ist vor dem Hintergrund der Ratifizierung der 5325 vollends entfacht. Gleichermaßen gefordert sind die Förderschulen - insbesondere im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung - und die Regelschulen. Im Kern geht es dabei um die Qualität des Unterrichts und - mit Blick auf die Tradition der Sonderpädagogik - um eine 'echte' Dekategorisierung. Gefordert sind sowohl die beteiligten Regelschulpädagogen als auch Sonderpädagogen. Sie müssen sich in unterschiedlichen schulischen 'Settings' auf diese Herausforderungen einlassen. Auf die Qualität der schulischen Bildung für die Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ausgerichtet sind die Beiträge dieses Bandes. Sie liefern wichtige Impulse für die Auseinandersetzung mit dem Thema Fachorientierung. Die Fachorientierung als strukturelles Merkmal der Regelschulen setzt dabei Maßstäbe für eine inklusive Didaktik. Die Anliegen einzelner Fächer erfahren daher in diesem Band eine entsprechende Gewichtung. Unterstützt wird dies fast durchweg durch Autorenpaare - Fachdidaktiker und Sonderpädagoge -, die sich im Miteinander diesem Thema stellen. Mit diesem gleichsam 'inklusiven' Ansatz zeigen sie Wege auf, wie sich theoretisch und praktisch sowie grundsätzlich und exemplarisch fachliche Ansprüche im Kontext der Fachorientierung zunächst formulieren und dann schülerzentriert modifizieren bzw. differenzieren lassen. Die Beiträger: Stefan Anderssohn, Cornelius Breyer, Christoph Dönges, Kathrin Dreßler, Wolfgang Dworschak, Almut Drummer, Erhard Fischer, Walter Goschler, Andreas Häußler, Michael Häußler, Thomas Heyne, Michael Hohm, Kerstin Kragl, Iris Kreile, Oliver Musenberg, Detlef Pech, Peter Pfriem, Jutta Proksch, Christoph Ratz, Frank Schiefer, Werner Schlummer, Claudia Schomaker, Ute Schütte, Simone Seitz, Karin Terfloth, Georg Theunissen, Thomas Trefzger, Gundula Tuttas, Kathrin Vollrath, Michael Wagner, Ralf Wittenstein, Erich Ch. Wittmann
Häftad, Tyska, 2021
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PDF, Tyska, 2021290 kr
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In der Studie SFGE II wurden Ausgangsbedingungen, Unterstützungsbedarfe und Kompetenzen von Schüler:innen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ermittelt und ausgewertet. Die Beiträge stellen die Ergebnisse der Studie vor und nehmen schulisch relevante Kompetenzen sowie Alltagskompetenzen in den Blick. In Themenkapiteln werden die erhobenen Strukturdaten und Kompetenzen einzeln aufgearbeitet und dargestellt, geordnet nach theoretischem Hintergrund, Forschungsstand, Methodik, Ergebnissen und Diskussion. Aus dem Vergleich der aktuellen Daten mit der ersten SFGE-Studie von 2010 entsteht ein Überblick über die Entwicklung des Förderschwerpunktes in den vergangenen zehn Jahren in Bayern. Studierende, Forschende und Lehrkräfte der Sonderpädagogik, Eltern und Elternverbände, Schulträger und -verwaltungen sowie Akteur:innen in Einrichtungen der Behindertenhilfe finden hier wertvolle Informationen zur Entwicklung der Schüler:innengruppe und ihrer Rahmenbedingungen für das schulische Lernen.
Häftad, Tyska, 2010
310 kr
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PDF, Tyska, 2013211 kr
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Die (Forderung nach) Inklusion von Menschen mit Behinderungen wirft Fragen auf und führt zu kontroversen Antwortversuchen. Wie könnte der Beitrag der Sonderpädagogik zur Inklusion aussehen und was bedeutet das für die Zukunft der Sonderpädagogik? Benötigt ein inklusives Bildungswesen mehr Sonderpädagogik oder etwa gar keine Sonderpädagogik mehr? Über viele Jahre hat sich die Sonderpädagogik als Anwalt von Menschen mit Behinderungen verstanden - wird dieses Verständnis zukünftig überflüssig? In der vorliegenden Publikation wird das Verhältnis von Sonderpädagogik und Inklusion aus verschiedenen sonderpädagogischen Gebieten und Nachbardisziplinen diskutiert. Dabei werden historische, wissenschaftstheoretische sowie das Bildungs- und Gesellschaftssystem betreffende Aspekte vorgestellt und die Frage des Beitrags der Sonderpädagogik zur Inklusion kritisch hinterfragt. Orientierungspunkte für die weitere Entwicklung der Sonderpädagogik in Theorie und Praxis werden aufgezeigt in einem Bildungs- und Gesellschaftssystem, das für Menschen mit Behinderungen ein größeres Maß an Teilhabe und Partizipation realisieren will.
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PDF, Tyska, 2014209 kr
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Hinter dem "aktiv-entdeckenden Lernen" steht ein anerkanntes und etabliertes Unterrichtskonzept, das sowohl lernpsychologisch wie auch mathematikdidaktisch umfassend und aktuell begründet ist. Die vorliegende Studie zeichnet diese theoretische und empirische Argumentation nach und diskutiert sie unter den Bedingungen von Unterricht im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Damit wird der Mathematikunterricht im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in den Rahmen der allgemeinen Mathematikdidaktik gestellt und so eine fundierte Grundlage sowohl für den Mathematikunterricht in den Förderschulen wie auch für integrative Unterrichtsgestaltung gelegt. Für die durchgeführte empirische Untersuchung werden forschungsmethodische Überlegungen in Anlehnung an die Grounded Theory geführt, die sowohl den Schülern mit geistiger Behinderung wie auch dem fachlich-didaktischen Anliegen gerecht werden. Auf dieser Grundlage wird am Beispiel von mathematischen Denkspielen ein empirischer Nachweis dafür geliefert, dass "aktiv-entdeckendes Lernen" auch mit diesen Schülern möglich ist.
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PDF, Tyska, 2014151 kr
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Die Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sind die jüngste Schulart im deutschen Bildungssystem, welche sich seit den 1970er-Jahren rasch und intensiv entwickelt hat. Inzwischen hat sich schulische Realität für rund 80.000 Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in unterschiedlichen schulischen Settings in Deutschland fest etabliert. Standen in der Entstehungsphase dieser Schulart die Aspekte der Alltags- und Lebensbewältigung im Vordergrund, so werden heute gleichberechtigt Fragen der Vermittlung komplexer Bildungsinhalte und - angesichts der Diskussion um eine inklusive Schule - die Anschlussfähigkeit an den Unterricht der Regelschule diskutiert. Bei all dem ist es von großer Bedeutung, fundierte Kenntnisse über die Zielgruppe der Bildungsbemühungen, ihre Lernausgangslage sowie bildungs- und soziobiografische Aspekte zu haben. Mit dem Abschlussbericht von SFGE liegen nun aktuelle, repräsentative Daten über die Schülerschaft mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Bayern vor. Die Studie informiert sowohl über medizinische, soziobiografische und bildungsbiografische Aspekte als auch über unterrichtsrelevante Kompetenzen und Aspekte des Verhaltens und Erlebens. Eine Fülle an bedeutsamen Informationen steht damit zur Verfügung, die als Grundlage für die Planung und Organisation möglichst optimaler Förder- und Bildungsprozesse der Kinder und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung dienen kann.
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PDF, Tyska, 2014229 kr
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Die Häufigkeit von Verhaltensstörungen bei Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung wird vielfach unterschätzt und nicht wahrgenommen. Dabei sind sie ein wesentlicher Faktor im pädagogischen Alltag: zwei Studien, die in diesem Band vorgestellt werden, beziffern den Anteil der Schüler, die entweder internalisierende oder externalisierende Verhaltensstörungen zeigen, auf rund die Hälfte. Das Thema ''Verhaltensstörungen und geistige Behinderung'' wird in diesem Band in 21 Beiträgen aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Die Beiträge gehen im ersten Abschnitt auf ''Begriffe und Grundlagen'' ein. Im zweiten Abschnitt sind ''Beiträge aus der Forschung'' versammelt, im dritten werden einzelne Konzepte für diese Schülergruppe diskutiert. Schließlich werden im vierten Abschnitt ''Erfahrungen aus der Praxis'' vorgestellt. Das Buch richtet sich an Lehrkräfte an Förderschulen und integrativen Schulen, Studierende, Studienreferendare, Wissenschaftler der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik Mit Beiträgen von Stefan Baier, Dorothea Bräutigam, Konrad Bundschuh, Wolfgang Dworschak, Heide Froschauer, Frank Gaschler, Barbara Gasteiger-Klicpera, Markus Gebhardt, Julia Gererstorfer, Hannelore Gunnesch, Maike Harnack, Daniela Jendryka, Sybille Kannewischer, Ewald Kiel, Wolfram Kulig, Anton Lamprecht, Barbara E. Meyer, Isabella Ottenlocher, Christoph Ratz, Sebastian Reiter, Klaus Sarimski, Gerhard Schad, Herbert Schatz, Elisabeth Siegel, Roland Stein, Georg Theunissen, Tobias Tretter, Karolina Veil, Holger Viehmann, Michael Wagner, Barbara Welz und Christoph Winkler