Claudia Bade – författare
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PDF, Tyska, 2021360 kr
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Wissen weitergeben, lebendigen Austausch ermöglichen und Reflexion fördern - das sind zentrale Anliegen der Wissenschaft, die auch für die Hochschuldidaktik gelten. Daran anknüpfend sind in diesem Tagungsband der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) 2019 in Leipzig die Beiträge im Dreiklang der epistemischen Reflexivität gegliedert. In den Abschnitten "Hintergründe beleuchten", "Praxis einordnen" und "Möglichkeiten aufzeigen" wird sich diesem Dreiklang angenähert."Hintergründe beleuchten" steht dafür, den Zusammenhang von Lehrhandlung und der jeweils dahinterliegenden Überzeugung herzustellen. In diesen Beiträgen zeigt sich das Potenzial der (gemeinschaftlichen) Reflexion für verschiedene Kontexte, wie die personelle Weiterqualifizierung oder die Gestaltung von Lernumgebungen."Praxis einordnen" verweist auf die Vorteile, Wissen aus vielfältiger Praxis zu generieren. In den Beiträgen werden Projekte zur Verbesserung der Lehr- und Studienrealität vorgestellt, die sich durch eine kontextsensible Verortung in einer Disziplin oder Hochschule auszeichnen."Möglichkeiten aufzeigen" stellt neue Wege und Perspektiven für die hochschuldidaktische Arbeit vor. Die Beiträge fokussieren das Individuum in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten und betonen die Rolle der Hochschuldidaktik als Teil der Hochschulwelt.
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PDF, Tyska, 2014492 kr
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Die NS-Militärjustiz wies nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine in der deutschen Rechtsgeschichte beispiellose Bilanz an Urteilen auf: Schätzungsweise 30000 Todesurteile ergingen gegen Wehrmachtangehörige, von denen ca. 20000 vollstreckt wurden; Zehntausende wurden zu Zuchthausstrafen verurteilt oder mussten in Bewährungsbataillonen unter erbarmungslosen Bedingungen kämpfen. Weniger bekannt ist, dass die Wehrmachtgerichte in ganz Europa auch gegen die Zivilbevölkerung in den besetzten Ländern vorgingen – und dies mit einer ebenfalls drakonischen Urteilspraxis. Dieser Band mit Beiträgen zu Belgien, Frankreich, Italien, Norwegen und Polen zeigt, dass die Wehrmachtgerichtsbarkeit ein zentrales Macht- und Repressionsinstrument sowohl gegen widerspenstige eigene Soldaten als auch gegen die europäische Zivilbevölkerung war. Dabei arbeitete die NS-Militärjustiz Hand in Hand mit anderen Verfolgungsinstanzen wie der Geheimen Feldpolizei, der SS und dem SD. Weitere Beiträge informieren über spezielle Formationen des Wehrmachtstrafvollzugs, über die Gerichtsbarkeit im Ersatzheer und an der "Heimatfront" sowie über die Handlungsspielräume von Wehrmachtrichtern. Dieses Buch beleuchtet nicht nur erstmals in einer Gesamtschau die europäischen Dimensionen der NS-Militärjustiz, sondern skizziert neue Forschungsperspektiven und setzt Impulse für zukünftige Arbeiten.
Häftad, Tyska, 2014
582 kr
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