Claudia Kemper – författare
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Geschichte erfreut sich nicht nur in der deutschen Öffentlichkeit einer ungebrochenen Popularität und spielt in vielen gesellschaftlichen Diskursen eine wichtige Rolle. Dabei nimmt die universitäre Geschichtswissenschaft jedoch häufig nur einen Platz am Rande ein. Um sich auch zukünftig wirkungsvoll an öffentlichen Geschichtsdiskursen beteiligen zu können, ist die „Zunft" aufgefordert, sich vielfältigen inneren wie äußeren Herausforderungen zu stellen und konstruktive Lösungen zu suchen und zu finden. Dieser Band diskutiert wichtige Problemlagen der deutschen Geschichtswissenschaft im 21. Jahrhundert, indem er Herausforderungen identifiziert, benennt und produktiv macht.
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Geschichte erfreut sich nicht nur in der deutschen Öffentlichkeit einer ungebrochenen Popularität und spielt in vielen gesellschaftlichen Diskursen eine wichtige Rolle. Dabei nimmt die universitäre Geschichtswissenschaft jedoch häufig nur einen Platz am Rande ein. Um sich auch zukünftig wirkungsvoll an öffentlichen Geschichtsdiskursen beteiligen zu können, ist die „Zunft" aufgefordert, sich vielfältigen inneren wie äußeren Herausforderungen zu stellen und konstruktive Lösungen zu suchen und zu finden. Dieser Band diskutiert wichtige Problemlagen der deutschen Geschichtswissenschaft im 21. Jahrhundert, indem er Herausforderungen identifiziert, benennt und produktiv macht.
Männlicher Krieg und weiblicher Frieden? Geschlechterordnung von Gewalterfahrungen
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"Gewissen" 1919-1925
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Mit der Studie zum jungkonservativen Denkkollektiv und zu seinem Konstitutionsort Gewissen wurde auf Mikroebene ein neuer Blick auf rechtsintellektuelle Netzwerke und Inhalte der frühen Weimarer Republik gerichtet. Bis 1924/25 war die Weimarer Republik nicht nur durch politische und wirtschaftliche Instabilität gekennzeichnet, sondern hauptsächlich durch Publizisten, Autoren und Verbandsaktive, die zutiefst durch Vorkriegs- und Kriegszeit geprägt waren. Die im Gewissen artikulierte jungkonservative Strömung war somit ein Kennzeichen der unmittelbaren Nachkriegszeit und zugleich ihres Wandels. Sie hatte wesentlichen Anteil an der Zuspitzung rechter Positionen und radikaler Denkmuster, die sich dann gerade in der vermeintlich stabileren Phase der Republik durch- und festsetzten. Im Gegensatz zu rein ideengeschichtlichen Analysen berücksichtigt der multiperspektivische Ansatz unter anderem die Lebensdaten von über der Hälfte der insgesamt 280 Autoren. Auf diese Weise werden die Jungkonservativen in ihrer Funktion als ein Netzwerk der Neuen Rechten transparent gemacht. Ein chronologisches Register der Hefte und Artikel der Jahrgänge 1919 bis 1925 sowie ein alphabetisches Register aller Autoren und ihrer Artikel steht als Zusatzmaterial auf der Homepage des Verlages zur Verfügung.
385 kr
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