Daniel Marc Segesser – författare
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PDF, Tyska, 2016975 kr
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Wahrend des Ersten Weltkrieges pragten Nahrungsmittel-, Energie- und Ressourcenkonflikte den Alltag an der "e;Heimatfront"e;. Die Schweiz konnte sich diesen Konflikten trotz ihrer Neutralitat nicht entziehen: Ihre offene Volkswirtschaft und ihre Importabhangigkeit von Gutern des taglichen Bedarfs machten sie verletzlich und veranderten das Gesicht des Krieges. Trotzdem wurden diese Krisen in der Geschichte der Schweiz zum Ersten Weltkrieg bisher kaum thematisiert. Der Ausgangspunkt des Sammelbandes ist die These des britischen Historikers Avner Offer, wonach sich der Erste Weltkrieg spatestens ab 1916 immer mehr um Brot und Kartoffeln gedreht habe. Fragen nach der Ernahrungs- und Energiesicherheit sowie der Ressourcenallokation stehen deshalb im Zentrum der verschiedenen Beitrage. Die dreizehn Autorinnen und Autoren schlagen eine Brucke zwischen dem Globalen und dem Lokalen und betrachten die wirtschaftliche Landesversorgung in der Schweiz in den Jahren 1914 bis 1918 aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein Thema sind die Versorgungsengpasse bei den Nahrungsmitteln und bei der Energie, die sich in der zweiten Halfte des Krieges zu einer Frage der nationalen Existenz entwickelten. Exemplarisch wird in Fallstudien der Umgang der eidgenossischen, kantonalen und lokalen Behorden mit der Nahrungsmittel-, Energie- und Ressourcenknappheit untersucht. Zusammen mit dem Auftreten der Spanischen Grippe und dem Landesstreik fuhrte diese Knappheit am Ende des Ersten Weltkrieges zu einer der schwersten innenpolitischen Krisen des 20. Jahrhunderts. Der Band verknupft dabei verschiedene historiographische Ansatze zur Geschichte dieses globalen Konfliktes neu und ruckt die Akteure ins Zentrum der Betrachtung.
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Tyska, 201487 kr
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Bis in die Gegenwart gehört der Erste Weltkrieg (1914-1918) zu denjenigen Ereignissen der Weltgeschichte, die im Gedächtnis der Menschen einen wichtigen Platz bewahrt haben. Dies liegt auch daran, dass er am Anfang eines Zeitalters der Extreme stand, wie es der britische Historiker Eric Hobsbawm ausdrückte. In der Literatur wird der zeitgenössisch als Great War oder Grande Guerre bekannte Konflikt deshalb auch als die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts (George F. Kennan) bezeichnet. In diesem Buch soll der Erste Weltkrieg aus globaler Perspektive betrachtet werden. Das Augenmerk soll also nicht nur auf den Entwicklungen in Europa liegen, sondern es soll aufgezeigt werden, welches die globalen Ursachen des Krieges waren, wie europäische und aussereuropäische Welt in diesen Krieg verwickelt waren, welche Auswirkungen er auf die Menschen an der Front wie in der Heimat hatte, welche Rolle Kriegsverbrechen und Völkerrecht in diesem ersten globalen Ringen spielten, wie und weshalb der Krieg zu Ende ging, welche Folge dies weltweit hatte und wie der Krieg in der Erinnerung der Menschen präsent blieb.
Inbunden, Tyska, 2014
170 kr
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