Daniel Ristau – författare
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4 produkter
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Inbunden, Tyska, 2023
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Markus Brann (1849–1920), der von 1891 bis zu seinem Tod das Jüdisch-Theologische Seminar in Breslau leitete, zählt zu den zentralen Akteuren der Wissenschaft des Judentums im deutschsprachigen Raum. Als Vertreter eines konservativen Judentums und einer positiv-historischen Geschichtsauffassung in der Nachfolge Zacharias Frankels machte Brann sich vor allem als langjähriger Herausgeber der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums sowie als Initiator und Mitglied zahlreicher jüdischer wissenschaftlicher Vereine und Zirkel verdient. Die hier erstmals publizierte Auswahl aus seiner umfangreichen Gelehrtenkorrespondenz bietet einen Überblick über Diskurse, Netzwerke und Projekte der Wissenschaft des Judentums. Die Briefe spiegeln auch innerjüdische Positionierungen und die Auseinandersetzung mit der nichtjüdischen Umwelt, insbesondere mit der protestantischen Theologie, wider.
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PDF, Tyska, 2023964 kr
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Zwischen 1790 und 1870 etablierten sich die Mitglieder des Verwandtschaftsnetzes der Familie Bondi im städtischen Bürgertum von Dresden, Mainz und Hamburg. Sie präsentierten sich als mustergültige Bildungsbürger, gehörten aber auch weiterhin ihren jüdischen Gemeinden an, in denen sie sowohl für die reformorientierte als auch die neoorthodoxe Richtung eintraten. Daniel Ristau untersucht die Vernetzungs- und Entflechtungsprozesse der Bondis, die in Beziehungsnetze eintraten, Zugehörigkeiten definierten und Verbindungen lösten. Vor allem ihre Briefe legen zeitgenössische Relevanzen des ''Jüdischen'' offen, das nicht nur je nach Situation und Perspektive unterschiedlich gedeutet wurde, sondern auch hinter andere Beschreibungs-, Verortungs- und Abgrenzungsmodi zurücktreten konnte. Die Familienmitglieder nicht schon in den Vorannahmen als ''jüdisch'' zu definieren, eröffnet Deutungsoptionen jenseits der bis in die Gegenwart verfänglichen Gegenüberstellung von ''Juden'' und ''Nichtjuden''.
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PDF, Tyska, 2013272 kr
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Während die Forschung bisher vor allem die Bedeutung von Generationen als Erinnerungsgemeinschaften betont hat, wird hier der Frage nachgegangen, inwiefern sie sich auch als spezifische "Erwartungsgemeinschaften" analysieren lassen, die durch ein besonderes Verhältnis zu einer imaginierten Zukunft charakterisiert sind. Historiker, Soziologen, Literatur- und Erziehungswissenschaftler gehen dieser besonderen Verschränktheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für die Zeit ab dem 19. Jahrhundert nach, die sich sowohl in der Konstruktion von Generationen als auch von Generationsbeziehungen niederschlägt.
Häftad, Tyska, 2026
391 kr
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