Daniela Mehler – författare
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Das Schließen eines harmlosen Pop-up-Fensters fühlt sich heutzutage im Internet oft an wie eine zutiefst persönliche Beleidigung. Anstatt eines simplen "Nein", werden wir gezwungen, Sätze wie "Nein danke, ich möchte weiterhin ungesund leben" anzuklicken, nur um einen einfachen Newsletter höflich abzulehnen.Dieses scheinbar plumpe Wording ist in Wahrheit ein messerscharf kalkuliertes "Dark Pattern", das von Entwicklern als Confirmshaming bezeichnet wird. Das fundamentale Problem besteht darin, dass Unternehmen gezielt unsere evolutionäre soziale Anpassungsfähigkeit und tiefe Verlustängste ausnutzen. Durch die künstliche Erzeugung von punktuellen Schuldgefühlen wird die Conversion-Rate kurzfristig brutal nach oben gepresst, während das langfristige Vertrauen in die digitale Marke völlig unbemerkt und systematisch zerstört wird.Diese verhaltensökonomische Analyse dekonstruiert die toxische Sprache der modernen digitalen Schnittstellen. Das Buch enthüllt detailliert, wie UX-Designer das menschliche Schamgefühl kartografieren, um aggressive, unausweichliche Verkaufstrichter zu bauen, die auf purer psychologischer Erpressung anstatt auf echtem Mehrwert basieren.Verteidigen Sie Ihre digitale Autonomie gegen manipulative Algorithmen. Nutzen Sie diese strategischen Erkenntnisse, um die unsichtbaren Zwänge des Webdesigns zu durchschauen und ethischere, nachhaltigere Kundenbindungen in Ihrem eigenen Unternehmen zu etablieren.
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PDF, Tyska, 2014631 kr
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Starting point for this publication is a critique of the unreflected instrumentalisation of ›European Memory‹ as exposed in current public and academic discourse. In order to respond to this pernicious tendency, the contributions to this volume develop an approach that accentuates the polyphony and multiple layers of memory.Rather than understanding ›European Memory‹ as a normative ideal or an empirical concept for days of remembrance, museums, or schoolbooks, this approach perceives ›European Memory‹ as a discursive reality of which academia is an integral part. It manifests itself whenever actors pick up ''Europe'' in their interpretations of the past. Covering a broad spectrum of European memory ranging from the Vikings to the Srebrenica massacre, the volume includes very different attributes of European self-descriptions and enquires into the entanglements of memory in present and past that are linked with these interpretations.