Daniela Pauli – författare
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PDF, Tyska, 2022351 kr
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Die Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage; ihr ökonomischer, ökologischer, sozialer und ästhetischer Wert kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Im Jahr 2003 beschlossen die Umweltminister Europas daher, den Verlust der Biodiversität bis ins Jahr 2010 zu stoppen. Haben wir dieses Ziel erreicht? Die vorliegende Studie des Forum Biodiversität Schweiz der Akademie der Naturwissenschaften gibt fundierte Antworten auf diese Frage. Die umfassende Analyse, an der zahlreiche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Fachexpertinnen und Fachexperten mitgearbeitet haben, zeigt auf Basis der besten verfügbaren Daten und differenziert für unterschiedliche Aspekte der biologischen Vielfalt, wie sich die Biodiversität in der Schweiz seit 1900 entwickelt hat.Die Gesamtanalyse zeigt mit wenigen Ausnahmen starke Verluste an Biodiversität von 1900 bis 1990. In den letzten 20 Jahren konnten die Bestandsrückgänge bei vielen Arten und die quantitativen Flächenverluste bei bestimmten Lebensräumen gebremst werden. In wenigen Einzelfällen fand eine positive Entwicklung statt. Diese an sich erfreulichen Vorgänge fanden allerdings auf einem tiefen Biodiversitätsniveau statt. Vor allem im Mittelland ist die Biodiversität in einem bedenklichen Zustand. Insgesamt konnteder Verlust an Biodiversität nicht gestoppt werden; die Talsohle ist nicht erreicht. Die Prognosen bis 2020 zeigen, dass ein allgemeiner Aufwärtstrend beziehungsweise eine echte Trendwende unter den gegebenen Rahmenbedingungen (Gesetze, Instrumente und Massnahmen bzw. deren Umsetzung) nicht möglich ist.
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Gross war das Entsetzen, als 2019 die letzte weibliche Jangtse-Riesenweichschildkröte in China und das letzte männliche Sumatra-Nashorn in Malaysia starben. Still und leise verschwinden aber auch in der Schweiz unzählige faszinierende Tier- und Pflanzenarten.Die beiden Journalisten Gregor Klaus und Nicolas Gattlen haben sich auf die Suche nach den letzten Überlebenden von elf dieser Arten gemacht. Begleitet wurden sie von Expertinnen und Experten, die die Arten erforschen und sich für deren Rettung einsetzen. Sie lauschen am Ufer der Rhone dem Gesang eines unscheinbaren Grashüpfers, fahnden im Neuenburger Karst nach urzeitlichen Höhlenkrebsen, suchen in Bächen nach Muscheln und durchkämmen Tessiner Alpweiden, um die Blüten eines speziellen Enzians zu bestaunen.Die Reportagen decken das Ausmass des vom Menschen verursachten Massensterbens auf - sie zeigen aber auch, wie sich dieser Trend umkehren lässt.