Diana Ordubadi – författare
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PDF, Tyska, 2014272 kr
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Ein einzigartiges Zeugnis der ethnologischen Erforschung der indigenen Bevölkerung der Tschuktschen-Halbinsel aus dem 18. Jahrhundert.Auf Geheiß der russischen Zarin Katharina II. begleitete der deutsche Arzt Carl Heinrich Merck als Naturforscher die geheime astronomische und geographische Expedition zur Erkundung Ostsibiriens und Alaskas (1785-1795).Von August 1791 bis Februar 1792 reisten Carl Heinrich Merck, sein Kapitän Joseph Billings und einige weitere Mitglieder der Mannschaft durch die Halbinsel Cukotka. Sie waren die ersten Europäer, die längere Zeit mit den Cukcen, die sich bis dahin beharrlich allen engeren Kontakten mit den Russen verweigert hatten, zusammenlebten und sie bei ihrem nomadischen Leben begleiten durften.Die von Merck verfasste »Beschreibung der Tschucktschi" gilt heute als das erste und ausführlichste Dokument des 18. Jahrhunderts zur Ethnologie dieses sibirischen Volkes. Mit der originalgetreuen, umfangreich kommentierten Edition wird dieses faszinierende historische Dokument erstmals für die kulturwissenschaftliche und ethnologische Erschließung zugänglich gemacht.
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PDF, Tyska, 2016764 kr
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This study is concerned with the legacy of the secret north-east Pacific Billings-Sarychev expedition from 1785 to 1795 that was commissioned by the Empress Catharina II and opened up the Aleutian Islands and the coastal area of Alaska for the Russian Empire. The travel reports are analysed against the background of the scientific advancements made in the 18th century with respect to the way Europeans dealt with the strange new world. Taking into account the academic networks that extended beyond state borders across the whole of Europe at the time, the book focuses on the linkages between research and colonisation policy, relations between the centre and the peripheries of the Russian Empire and a gradual fragmentation of the universal sciences into individual disciplines.
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PDF, Tyska, 2019595 kr
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Eine der krisenhaftesten Epochen der russischen Geschichte – die ''Zeit der Wirren'' – ebnete den Weg für eine uneingeschränkte Selbstherrschaft der Zaren im Moskauer Reich. Dieser Band präsentiert die russische Autokratie von 1598 bis 1613 und setzt damalige Machtverhältnisse in Moskowien in einen interkulturellen Kontext. Die ''Zeit der Wirren'' als Epoche einer tiefen dynastischen und sozialen Krise wird aus historischer, klimatologischer sowie aus der Perspektive der deutschsprachigen Zeitzeugenberichte beleuchtet. Das Phänomen der Moskauer Autokratie wird der autokratischen Herrschaft in China entgegengesetzt. Umfassend erläutert – unter anderem an den Beispielen Boris Godunovs und des schwedischen Prinzen Karl Filip – werden die Strategien der Herrschaftslegitimation, die sich zwischen der altrussischen Traditionsordnung der Starina und der Ausrufung zur Herrschaft bewegten.This volume presents results on the Russian autocracy during the ''Time of Troubles'' 1598–1613 and places the power relations in Muscovy in an intercultural context. The ''Time of Troubles'' as an epoch of a deep dynastic and social crisis is illuminated not only from a historical but also from a climatological as well as from the perspective of German-language eyewitness accounts. The phenomenon of Moscow autocracy is compared to autocratic rule in China. Extensive descriptions – including the examples of Boris Godunov and the Swedish prince Karl Filip – explain the strategies of empowerment that moved between the ancient Russian tradition of the Starina and the proclamation of power.
Die 'Alleinherrschaft' der russischen Zaren in der 'Zeit der Wirren' in transkultureller Perspektive
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PDF, Tyska, 2021611 kr
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Die Transformationen der Zarenmacht in der ''Zeit der Wirren'' bieten ein reiches Projektionsfeld für den interdisziplinären Diskurs über Grundaspekte autokratischer Herrschaft. Ausgehend vom moskowitischen Beispiel setzt sich dieser Band mit historischen Analogien in Japan, Kaschmir, Kastilien, dem Karolingerreich und Byzanz auseinander. Grenz- und epochenübergreifend werden einige spannungsreiche Forschungsschwerpunkte in Bezug auf die Vormoderne behandelt, darunter die praktische Umsetzung autokratischer Herrschaftsmodelle in verschiedenen Kulturen, Formen der weiblichen Teilhabe an der Macht, die Rolle von Herrschaftseliten in politischen Umbruchphasen sowie die Bedeutung religiöser Ideen für dynastische Herrschaftslegitimationen. Interdisziplinär reflektiert werden die Ideen über das dritte Rom, die Schicksale ''falscher Zaren'' oder der ersten gekrönten russischen Zarin Marina Mniszech.Starting with the Muscovite example, the book deals with the phenomena of ''Macht'' and ''Herrschaft'' in a period of crisis, using historical analogies in Japan, Kashmir, Castile, Carolingian Empire and Constantinople. Across borders and epochs, such key aspects of research are dealt with concerning the pre-modern age, as the practical implementation of autocratic models of rule in different cultures, forms of female participation in power, the influence of ruling elites in phases of political upheaval, and the significance of religious ideas for the legitimation of political and dynastic power. Thus, the idea of the Third Rome, the fates of ''false tsars'' or the first crowned Russian tsarina Marina Mniszech get an interdisciplinary reflection.
Häftad, Tyska, 2016
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