Drehli Robnik – författare
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9 produkter
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Häftad, Engelska, 2026
220 kr
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Häftad, Engelska, 2017
271 kr
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?Films, in their generic, stylistic, and rhetorical variety, are modes of experience that provide a sense for the unexpected dynamics of urban life and historical reality. This understanding of cinema, as loving as it is theoretical, inspired the writings on film which form a central part of the wide-ranging work of Austrian historian Siegfried Mattl. From the political imaginary of well-known "historical films" by Stanley Kubrick, Ridley Scott, John Woo, and Todd Haynes, to inter-war comedies and post-war educational films highlighting the changing socio-economic textures of Vienna, and on to amateur films that offer surprising views of how Austrians adapted themselves to Nazism or consumer culture, Mattl´s investigations are rich in historical context and re-evaluated material. Written with humor and a critical view of power relations, his essays and studies – some published for the first time – also enter into dialogues with Siegfried Kracauer's and Jacques Rancière's concepts of cinema's historicity. Exploring imagescapes of Red Vienna, of Haneke's white, or of Dylan's blues, Mattl invites us to look back at, and look out for, the ephemera that make up history.
Häftad, Engelska, 2023
562 kr
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The speculations of popular cinema are never identical to and never independent from political concepts. Serving as indexes to current and historical power relations, mainstream films propose specific ways of living and dying, of lying and speaking the truth, of forming alliances and negotiating conflict – they "make sense." At the same time, they invite us into a realm of the senses where objects and feelings move to a different drumbeat. In film and politics, agency and insight often rear their heads in unexpected places. As Siegfried Kracauer has observed: "Effects can at any time turn into causes."In his books and articles, Austrian critic and theorist Drehli Robik has investigated this contested terrain for more than three decades. The depth and esprit of his approach place him in a tradition which Jean-Pierre Gorin has called "the way of the termite" – a mode of thinking that finds unconventional paths towards "White Elephants" and supposedly minor subjects alike. This volume collects some of Robnik's most significant scholarly essays, contributions to pop music magazines and film journals, and samples from his work as a philosophical "edutainer." It draws the map of a cultural-political battleground where Colonel Landa and Private Ryan, Monsieur Hulot and Dr. Strangelove, Barbara Loden's loner and Jordan Peele's collective of "Us" all have their reasons.
Häftad, Tyska
220 kr
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PDF, Tyska, 2019297 kr
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Seit Beginn des 21. Jahrhunderts erleben kontrafaktische NSDarstellungen einen Boom, der stark von audiovisuellen Medien geprägt ist. Längst finden sich solche Produktionen nicht mehr nur in Genre-Nischen, sondern erreichen ein breites Publikum. Kinofilme wie Inglourious Basterds, Serien wie The Man in the High Castle oder Computerspiele wie Wolfenstein weichen drastisch und erkennbar vom historischen Geschehen ab. Durch die Freiheit, die sie im Umgang mit der Vergangenheit an den Tag legen, sperren sie sich gegen Erwartungen an die audiovisuelle Repräsentation des Nationalsozialismus: Sie entziehen sich Fragen der Angemessenheit und unterlaufen didaktische Anliegen. Gegenüber den Konventionen der Erinnerungskultur bilden kontrafaktische Darstellungen eine Geste der Provokation. Das stellt dieser Band zur Diskussion und liefert dazu Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen, Einblicke in verschiedene mediale Kontexte und eine Vielzahl von Beispielen.
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PDF, Tyska, 2019173 kr
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Die auf Marvel-Comics basierenden X-Men sind seit zwei Jahrzehnten im superheroischen Kino als Subjekte intersektionaler Konflikte und Bündnisse aktiv. In sieben Filmen, von X-Men (2000) bis Dark PhoeniX (2019), sowie in Ablegern mit den Mutanten Logan/Wolverine und Deadpool spielen sie politische Perspektivierungen der Gegenwart, ihrer Geschichte und ihrer offenen Zukünfte durch. Das reicht von Holocaust-Erinnerungen und Rassismuskritik über bürgerrechtliches Handeln und Widerstand gegen Normalisierung bis zur Wahrnehmung solidarischer Beziehungen anstelle einer Überhöhung des Kampfes.In diesem Sammelbändchen wird Selbst-Displays der Warenform nachgegangen, für die das Franchise beispielhaft ist. Und es werden Eigendynamiken von Mutation und Prothesenkörperlichkeit festgehalten sowie Erfahrungsräume einer politischen Sachlichkeit, die nicht in Verdinglichung aufgehen. Die Beiträge – von David Auer, Tobias Ebbrecht-Hartmann, Karin Harrasser, Drehli Robnik und Ulrike Wirth – suchen X-Men-Filme auf und mit Hingabe ab. Heraus kommen (Durch-)Kreuzungen von Pop-Kino und Politik-Konzeptionen: Arten, am Gesellschaftlichen dessen Unbestimmtheit zu sichten.Sind Film, Politik und Theorie so etwas wie defekte Superheld*innen? Jedenfalls geht es um Ansätze, Einsätze und (Er)Setzungen ihrer Powers, Positionen und Deformationen. Und darum, dass sie aneinander das eine oder andere X ausmachen.
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PDF, Tyska, 2020184 kr
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Nicht erst die Coronakrise zeigt: Pandemien sind in politische Machtverhältnisse eingefasst; gerade dort, wo sie in diese einbrechen. Während Medien, vom Fernsehen bis zur Videokonferenz, Teil der Pandemie-Erfahrung sind, liegt das Kino in einem Halb-Außen: Kino ist zum Kommunizieren zu klobig, für Ansteckungsvermeidung zu öffentlich, für die audiovisuelle Grundversorgung überflüssig in Zeiten der Serienlieferung. Zeitweilig war es geschlossen. Dabei eröffnet Kino mit seinem Massenformat Spielfilm Zugänge zur Wirklichkeit in ihrer Geschichtlichkeit (und die wird spürbar, wo etwas nicht verfügbar ist). Kino-Spielfilme erlauben, das Soziale in der Seuche als Problem wahrzunehmen.Von 1919 bis Covid-19, von Nazi-Biopolitik und Hollywood-Biopic zu Killerviren-Action und Pandemiepanik-Satire: Spielfilme versammeln, was in einer Masseninfektion an Leben und Dingen ist, an Erfahrung und Verdrängung, an Formen von Staatlichkeit und Körperlichkeit, Ausbeutung und Ausgrenzung, Kooperation und Katastrophe. Und sie versammeln auch die Arten des Versammelns; aber nicht als Raster oder getrennte Genre-Haushalte. Es geht um Teilung, nicht Einteilung. Und zwar in Inszenierungen, die Sinn nicht spenden, sondern ihn als fraglichen herausstellen: von zwei Nosferatus und einigen Zombies bis Contagion und Konsorten.Sinn ist ausgesetzt, aber nicht loszuwerden in Situationen von Aussätzigkeit und Ausnahmezustand. Ihm gilt hier ein versetzt philosophischer Ansatz. In Freundschaft zum Film, vernarrt in viele Filme, zeichnen sich Begriffe und Perspektiven ab – nicht im Allgemein-Zeitlosen, sondern in Nahkontakt mit Szenerien. Im Ansteckkino wechseln Krankheiten und Kontexte: Pest und Pocken, Typhus und AIDS, im Labor Hausgemachtes und kolonial Importiertes. Konstant dabei ist der Konflikt, kategorisch die Kontingenz; den Grund gibt Geschichte. Politik durchzieht alles – ausdauerndes Care Work und Testen, Ausbruch von Wut oder aus Quarantänen – in 200 Filmen aus 100 Jahren: von Fritz Lang und William Wyler zu 28 Days und 93 Days, vom indischen Retracing zur Hamburger Krankheit.
Häftad, Tyska, 2025
346 kr
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PDF, Tyska, 2025328 kr
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Gegenwartig erleben wir eine zunehmende gesellschaftliche Diversifizierung und zugleich einen rechtskonservativen Backlash gegen diese Tendenz. In dieser paradoxen Situation gleichzeitiger Fort- und Ruckschritte ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Differenz enorm wichtig. Diese kann sich auf Kategorien wie Geschlecht, Klasse, race , Alter oder Mensch/Tier beziehen; Differenzierungen finden sich aber auch in Film und Medien, wenn es um Gegensatze wie hell/dunkel oder Close Up/Totale geht. All diese und weitere Dimensionen von Differenz nimmt der Band als komplexe Gebilde kritisch in den Blick und bezieht sie (neu) aufeinander. Im Mittelpunkt der Beitrage stehen spezifische mediale, materielle und soziale Konstellationen, in denen Differenzen ausgehandelt werden. Diese versammeln dabei ein breites Themenspektrum, etwa verschiedene kunstlerische Verfahren, die Darstellung von Migration und judischer Differenzerfahrung im Film, auf Sport bezogene Unterscheidungen, politische Verhaltnisse in Kolumbien oder queere und diasporische Perspektiven. Im Weiterdenken intersektionaler Forschungen, die vor allem soziale Differenzen produktiv in Beziehung setzen, kommt den Bildausschnitten, Montagen, Dispositiven, Sounds etc. besondere Aufmerksamkeit zu. Die Wendung "e;differences that matter"e;, mit der u.a. Donna Haraway, Sara Ahmed und Karen Barad argumentieren, gibt einen zentralen Impuls fur den Band. 'Unterschiede von materieller Bedeutung' beziehen sich auf entsprechende Forderungen nach Ausdifferenzierung durch kapitalismus- und rassismuskritische Feministinnen of Color bereits seit dem 19. Jahrhundert. Gleichzeitig klingt in Matters of Difference die unterschiedliche Wertigkeit der Kategorisierungen selbst an: In einer konkreten Figuration sind bestimmte Differenzen von gro erem Gewicht als andere, und auch diese Unterscheidung ist sowohl hergestellt als auch mit materiellen und politischen Implikationen verbunden. Inwiefern kann die Orientierung an komplexen Differenzbeziehungen politisch produktiv sein und welche Rolle spielen dabei filmische, mediale und diskursive Dimensionen?Matters of Difference bildet den Auftakt der neuen Reihe Figurationen Filmische und mediale Verflechtungen von Differenz , die sich mit Fragen, Prozessen und Wahrnehmungen von Differenzverhaltnissen befasst. Mit Beitragen von Svea Braunert, Angelica Fenner, Natascha Frankenberg, Karin Harrasser, Bettina Henzler, Till Kadritzke, Katrin Koppert, Gwendolin Lehnerer, Vera Mader, Winfried Pauleit, Drehli Robnik, Julia Schumacher / Lea Wohl von Haselberg, Markus Stauff und Susann Winsel.