Eckart Goebel – författare
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Die fortgesetzte gegenstandstheoretische Debatte in der Literaturwissenschaft führte zu auch institutionell folgenreichen Grenzüberschreitungen hin zur Anthropologie, Semiotik, Medien-, Informations- und Kulturtheorie und damit zu einer Infragestellung traditioneller Verfahren, Inhalte und Aufgaben des Fachs. Der vorliegende Band gibt Auskunft zum state of the art im letzten Jahr des 20. Jahrhunderts. Die gesammelten Essays bieten einen für Fachleute und Interessierte gleichermaßen lohnenden Überblick über jüngste Tendenzen und Transformationsprozesse, sie orientieren über institutionelle, politische, wissenschaftsgeschichtliche und im engeren Sinne methodologische Aspekte gegenwärtiger Literaturforschung.
Die Herausgeber haben die Beiträge unter folgenden Fragestellungen gegliedert: Was ist Literatur? – Kann man Texte verstehen? – Hat Literatur Realitätsbezug? – Was geschieht neben Literatur? – Was kann Literaturforschung? Der fünfundsiebzigste Geburtstag von Eberhard Lämmert, dem Gründungsdirektor des Berliner Zentrums für Literaturforschung, war den Autorinnen und Autoren Anlass zu diesem Resümee.
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Vom 25. bis zum 27. März 1999 fand im Berliner Magnus-Haus das Jahrescolloquium des Zentrums für Literaturforschung statt, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Seminar fur Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. Die Veranstaltung stand wie der vorliegende, aus ihr hervorgegangene Band unter dem Titel Die Endlichkeit der Literatur. Es war die Absicht der Veranstalter, diesen prekären Begriff in einer Generation von Iiteraturwissenschafdern, die nicht nur zur Philosophie der Existenz, sondern mittlerweile auch zu Foucault in historischer Distanz steht, neuerlich zur Debatte zu stellen; zu einer Debatte, die auf keiner anderen Voraussetzung beruhen sollte als den intensiven und höchst heterogenen Reaktionen, die der Begriff Endlichkeit in einer Reihe von Vorgesprächen auslöste.
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After 1933, New York City gave shelter to many leading German and German-Jewish intellectuals. Stripped of their German citizenship by the Nazi-regime, these public figures either stayed in the New York area or moved on to California and other places. This compendium, adopting the title of a famous volume published by Klaus and Erika Mann in 1939, explores the impact the US, and NYC in particular, had on these authors as well as the influence they in turn exerted on US intellectual life. Moreover, it addresses the transformations that took place in the exiled intellectuals’ thinking when it was translated into another language and addressed to an American audience. Among the individuals presented in this volume, are such prominent names as T.W. Adorno, H. Arendt, W. Benjamin, E. Bloch, B. Brecht, S. Kracauer, the Mann family, S. Morgenstern, and E. Panofsky.
The authors of the essays in this compendium were free to choose the angle (biography, theory, politics) or aspect (a single work, a personal constellation) deemed best to illuminate the given intellectual’s work. Acclaimed NYC photographer Fred Stein, a German-Jewish refugee from Dresden, produced numerous portraits of exiled intellectuals and artists. A selection of these compelling portraits is reproduced in this book for the first time.
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Handbuch Literatur & Psychoanalyse
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Jenseits des Unbehagens
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Dieses Buch rekonstruiert den ebenso populären wie ungeklärten Inbegriff psychoanalytischer Kulturtheorie: Sublimierung. Lektüren zu Goethe, Schopenhauer und Nietzsche, der »Sublimierung« als Schlüsselkonzept genealogischer Zivilisationstheorie etabliert, bereiten das Studium zu Freud vor: Zunächst konzipiert als Ideal der Befreiung von aller Autorität, meint Sublimierung später zunehmend Unterdrückung der Triebe; am Ende formuliert Freud die Apologie des »Leviathan« im kalten Licht psychologischen Expertenwissens. Weiterhin erörtert der Autor exemplarisch die Rezeption der klassischen Sublimierungslehre durch Thomas Mann, Adorno und Lacan. Sublimierung wird denkbar jenseits von erzwungenem Triebschicksal und Weltabkehr - als via regia zur Erschließung der »wirklichen Welt« und ihres Freiheitspotentials.
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Tillfälligt slut