Eike Hinrich Thomsen – författare
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PDF, Tyska, 2022418 kr
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Im Oktober 2020 fand in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig das »3. Leipziger Arbeitsgespräch zur Reformation und zum Luthertum der Frühen Neuzeit« statt. Es beschäftigte sich mit dem Werk und dem Wirken des einflussreichen sächsischen Oberhofpredigers Matthias Hoë von Hoënegg (1580–1645), der in vielen Aspekten beispielhaft für das Luthertum und die lutherische Orthodoxie seiner Zeit war. Der interdisziplinär ausgerichtete Sammelband präsentiert die Ergebnisse des Arbeitsgespräches und beleuchtet bisher weniger in den Fokus gerückte Aspekte des Wirkens von Hoënegg. Untersucht werden unter anderem seine familiäre Herkunft sowie die frühen Jahre in Plauen und Prag oder aber sein publizistisches Wirken sowie die politische Bedeutung der Kirchenmusik in seiner Zeit.Mit Beiträgen von Matthias Donath, Wolfgang Flügel, Thomas Fuchs, Tilman Pfuch, Beate Agnes Schmidt, Wolfgang Sommer, Eike Hinrich Thomsen und Johannes Träger.[The God of the Theologians]In October 2020 the "3. Leipziger Arbeitsgespräch zur Reformation und zum Luthertum der Frühen Neuzeit" took place at the Saxon Academy of Sciences and Humanities in Leipzig. The conference dealt with the works and the impact of the influential saxon court-preacher Matthias Hoë von Hoënegg (1580–1645), who can be regarded as an example for the Lutheran orthodoxy of his time. This interdisciplinary anthology presents the output of this conference and tries to focus on aspects in the life and work of Hoënegg that have been relatively unnoticed before. It deals with his familiar background, his early years in Plauen and Prague as well as his publishing strategies and the church music of his time.
Inbunden, Tyska, 2023
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Der 1415 auf dem Konstanzer Konzil als Ketzer verbrannte Johannes Hus wurde vor der Reformation gemeinhin als ein Häretiker betrachtet. Mit Luther und der anbrechenden Reformation begann jedoch ein Umdeutungsprozess, der zu einer völligen Neubewertung von Hus führte. Bereits früh wurde er auf Seiten der Reformation als Heiliger, Märtyrer und Vorläufer Luthers betrachtet. Auf römischer Seite galt Hus jedoch weiterhin als prototypische Ketzergestalt. In einem ersten Teil der Studie untersucht Eike Hinrich Thomsen die Prozesse und Ereignisse, die dazu geführt haben, dass sich das Bild von Hus mit der beginnenden Reformation nachhaltig ändern sollte. Ein zweiter Teil verfolgt einzelne Rezeptionsstränge, die bis in das 18. Jahrhundert hineinreichen. Neben der starken lutherischen Hus-Rezeption werden auch andere Gruppen wie Reformierte, „radikale Reformer“ oder Katholische untersucht. Über die schriftlichen Quellen hinaus werden zahlreiche bildliche und materielle Quellen in die Untersuchung miteinbezogen.
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PDF, Tyska, 20231 504 kr
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Der 1415 auf dem Konstanzer Konzil als Ketzer verbrannte Johannes Hus wurde vor der Reformation gemeinhin als ein Häretiker betrachtet. Mit Luther und der anbrechenden Reformation begann jedoch ein Umdeutungsprozess, der zu einer völligen Neubewertung von Hus führte. Bereits früh wurde er auf Seiten der Reformation als Heiliger, Märtyrer und Vorläufer Luthers betrachtet. Auf römischer Seite galt Hus jedoch weiterhin als prototypische Ketzergestalt.In einem ersten Teil der Studie untersucht Eike Hinrich Thomsen die Prozesse und Ereignisse, die dazu geführt haben, dass sich das Bild von Hus mit der beginnenden Reformation nachhaltig ändern sollte. Ein zweiter Teil verfolgt einzelne Rezeptionsstränge, die bis in das 18. Jahrhundert hineinreichen. Neben der starken lutherischen Hus-Rezeption werden auch andere Gruppen wie Reformierte, "radikale Reformer" oder Katholische untersucht. Über die schriftlichen Quellen hinaus werden zahlreiche bildliche und materielle Quellen in die Untersuchung miteinbezogen.