Elena Roussanova – författare
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Das besondere Verhältnis von Russland und Gauß steht im Zentrum dieses Bandes. Dokumentiert und beschrieben wird die wichtige Rolle von Gauß seit Beginn seiner Laufbahn für die Wissenschaft in Russland und die überaus große Bedeutung, die Russland für Gauß'' wissenschaftliches Schaffen zukommt. Vorgestellt werden 17 in Russland tätige Wissenschaftler, mit denen Gauß korrespondierte und oft auch unmittelbar zusammenarbeitete. Mit ihnen tauschte Gauß wissenschaftliche Ideen und Daten zu Mathematik, Astronomie, Geodäsie und Physik aus. Neben der hier veröffentlichten Korrespondenz zwischen Gauß und diesen Gelehrten werden weitere Dokumente und Materialien veröffentlicht, die Gauß'' Beziehung zu Russland behandeln. Von besonderem Interesse dürfte die Auswertung der Göttinger Gauß-Bibliothek sein, in welcher sich die Rossica und wissenschaftlichen Werke befinden, die Gauß aus Russland zugesandt bekam. Der betrachtete Zeitraum reicht von 1799 bis zu Gauß'' Tod 1855.
Carl Friedrich Gauß Und Christopher Hansteen
Der Briefwechsel Beider Gelehrten Im Historischen Kontext
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Zwischen dem Göttinger Mathematiker Carl Friedrich Gauß und dem norwegischen Astronom und Physiker Christopher Hansteen liegt ein reger Briefwechsel vor. Er begann im Jahre 1832, zu dem Zeitpunkt, als sich Gauß dem Studium des Erdmagnetismus zuwandte, und währte bis in die Zeit kurz vor Gauß'' Tod, der am 23. Februar 1855 eintrat. In dieser kritischen, umfangreich kommentierten Edition werden die Briefe als Quelle für weitere Forschungsarbeiten zugänglich gemacht. Ihr Hauptthema ist die Erforschung des Erdmagnetismus, eines Gebietes der sich damals im Aufbau befindenden neuen Disziplin Geophysik. Hansteens Beitrag hierzu war vor allem eine bedeutende Datensammlung und ein monumentales Kartenwerk und Gauß gelang es, diesem Phänomen eine fundamentale und epochemachende Theorie zugrunde zu legen.
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Zwischen dem Göttinger Mathematiker Carl Friedrich Gauß und dem norwegischen Astronom und Physiker Christopher Hansteen liegt ein reger Briefwechsel vor. Er begann im Jahre 1832, zu dem Zeitpunkt, als sich Gauß dem Studium des Erdmagnetismus zuwandte, und währte bis in die Zeit kurz vor Gauß'' Tod, der am 23. Februar 1855 eintrat. In dieser kritischen, umfangreich kommentierten Edition werden die Briefe als Quelle für weitere Forschungsarbeiten zugänglich gemacht. Ihr Hauptthema ist die Erforschung des Erdmagnetismus, eines Gebietes der sich damals im Aufbau befindenden neuen Disziplin Geophysik. Hansteens Beitrag hierzu war vor allem eine bedeutende Datensammlung und ein monumentales Kartenwerk und Gauß gelang es, diesem Phänomen eine fundamentale und epochemachende Theorie zugrunde zu legen.
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Der Brief, den Alexander von Humboldt am 23. April 1836 an Augustus Frederick, den Herzog von Sussex – damals Präsident der Royal Society of London – richtete, ist wahrscheinlich der wichtigste und der folgenreichste Brief, den der berühmte deutsche Forschungsreisende in seinem Leben verfasst hat. Dieser These gehen die Autoren der vorliegenden Studie nach, zumal die Quellen, Hintergründe und Folgen dieses epochemachenden Briefes bislang nicht im Detail untersucht waren.
Humboldt ging es vor allem um den Ausbau und die Erweiterung der erdmagnetischen Forschungen im britischen Empire, was die globale Erforschung dieses rätselhaften Naturphänomens fördern sollte. Er hat sein Schreiben genau zum richtigen Zeitpunkt verfasst: Der Brief löste eine Lawine von Forschungsaktivitäten aus. Von Humboldts Initiative profitierte nicht allein Großbritannien, sondern auch Russland, die USA und – was bislang kaum wahrgenommen bzw. herausgestellt wurde – Göttingen, das zum Zentrum der erdmagnetischen Forschungen weltweit avancierte. Die Studie zeigt deutlich, dass Humboldts Brief nur deshalb so überaus erfolgreich sein konnte, weil er sich auf die von Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber in Göttingen erzielten Forschungen zu stützen vermochte: So war Humboldts Erfolg auch ein Verdienst von Gauß und Weber.
Der Brief Humboldts wird in der vorliegenden Monographie erstmals nach der Originalvorlage ediert und auch in deutscher Übersetzung vorgestellt. Ferner werden weitere relevante Dokumente sowohl in Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Die Darstellung wird von informativem, historischem Bildmaterial ergänzt. Der Band wendet sich an ein Fach- wie auch an ein wissenschaftshistorisch interessiertes Publikum.