Elena Zanichelli – författare
Visar alla böcker från författaren Elena Zanichelli. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
Häftad, Engelska, 2026
651 kr
Kommande
Why should we be interested in what is, strictly speaking, none of our business? Where has our growing fascination with the private sphere come from? Artistic practices of the 1990s operate precisely in this field of tension when they claim to "honestly" reproduce private life experiences – or even stage them live. Wolfgang Tillmans photographed intimate scenes from his circle of friends; Félix González-Torres presented billboards with close-ups of his unmade bed in New York in 1992; Elke Krystufek masturbated at the Kunsthalle Wien in 1994. In this book, Elena Zanichelli examines artistic practices that visualize a sphere that is supposed to remain hidden, yet at the same time promises and regulates autonomy and freedom.Shows how the private sphere itself became a stage in artistic practicesOffers a new, theoretically grounded perspective on intimate artistic self exposureFirst systematic study of how art makes the supposedly hidden visible, renegotiating autonomy, freedom, and their limits
E-bok
PDF, Tyska, 2021295 kr
Läs direkt efter köp
Autorinnen wie Virginia Woolf, Marlen Haushofer, Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek sowie Künstlerinnen wie Birgit Jürgenssen, Francesca Woodman, Monica Bonvicini, Veruschka von Lehndorff, Orshi Drozdik und Gabriele Stötzer haben sich in ihren Texten, Fotografien und (Video-)Installationen auffallend häufig mit dem vieldeutigen Motiv der Wand auseinandergesetzt, indem sie ihr eigenes Verschwinden in Szene gesetzt, sich an Wänden abgearbeitet oder sie zu Projektions- oder Schreibflächen erklärt haben. Geschickt verknüpfen sie dabei geschlechterkritische mit ästhetischen Fragestellungen.Die Wand steht einerseits für das Subjekt einschränkende Begrenzungen, andererseits für einen Schutzraum, der vor Störungen der Außenwelt abschirmt und sich zu einem schöpferischen Ort weitet. In den künstlerischen und literarischen Arbeiten fungiert die Wand mal als Leinwand, leeres Blatt oder ''vierte (Theater-)Wand'', dann wieder als unsichtbare Barriere, Gefängnis, Verlies oder Sargdeckel. Vor allem ist sie der Schauplatz eines Vermächtnisses, der die weiblichen Figuren in sich aufnehmend umso deutlicher hervortreten lässt. Gerade in ihren Rissen wird die Wand zu einer sprechenden Größe, die mehr offenbart als verbirgt. Sie ist dabei weniger ein reales als vielmehr ein imaginäres Objekt, das paradoxerweise den Zugang zur Außenwelt verschließt, zugleich aber Durch- und Ausblicke erlaubt.Einen Raum einzunehmen, sich in ihm zu positionieren, einen Ort für sich zu finden, ist für die hier vorgestellten Künstlerinnen und Autorinnen keineswegs selbstverständlich. Die subversive Strategie, sich zu vermauern, um sich dadurch erst einen Freiraum und einen freien Blick zu erobern, haben erstaunlich viele von ihnen parallel verfolgt, ohne voneinander zu wissen. Der Band versammelt Beiträge von Wissenschaftler*innen aus den Literatur-, Kultur-, Kunst- und Performancewissenschaften, die sich mit unterschiedlichen Ausformungen des schöpferischen Gegen-die-Wand-Angehens auseinandersetzen.Mit Beiträgen von Julia Boog-Kaminski, Mariama Diagne, Julia Freytag, Astrid Hackel, Andrej Mirčev, Julia Prager, Kerstin Roose, Inge Stephan, Alexandra Tacke, Julia Tulke, Anne Vieth und Elena Zanichelli.