Elisa Pollack – författare
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Häftad, Tyska, 2024
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PDF, Tyska, 2024309 kr
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Wie Berliner und Berlinerinnen mit Medien umgehen, ist auch über drei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer durch Ost- und West-Identitäten strukturiert. Welche Zeitung gelesen und welcher TV-Sender eingeschaltet wird, hängt nicht nur von vergangenen und gegenwärtigen Lebensumständen ab, sondern ebenso davon, wie in den Medien seit der Wende über Ost und West gesprochen wird.In ihrer Studie hat Elisa Pollack über 80 biografische Interviews mit Berlinern und Berlinerinnen aus Ost und West über ihre Mediennutzung seit der Wende geführt. Als theoretisch Grundlage dienen die Stukturations- und Identitätstheorie von Anthony Giddens sowie der Nutzen- und Belohnungsansatz. Dass Ostberliner sich heute eher von den Leitmedien abwenden als ihre Nachbarn im Westen der Stadt, ist nach Einschätzung der Autorin viel weniger über die DDR-Vergangenheit zu erklären als über die gesellschaftliche Position der Ostdeutschen nach 1989/1990. Das Fortbestehen einer Ost-West-Spaltung ist letztlich auch als das Ergebnis der Neugestaltung der ostdeutschen Medienlandschaft im Zuge der deutschen Wiedervereinigung zu verstehen.
Häftad, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2025396 kr
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Wie hat sich die Redaktion der Berliner Zeitung zwischen 1989 und 2020 entwickelt? Maria Loblich und Elisa Pollack untersuchen die Redaktionsgeschichte mit einem auf Michel Foucault, Pierre Bourdieu und den Neo-Institutionalismus gestutzten Ansatz. In 19 biografischen Interviews berichten ganz unterschiedliche Redaktionsmitglieder uber den Alltag in einer Redaktion, uber 'Stasi-Falle' im Haus sowie ihre personlichen Sichtweisen auf den Umgang mit der DDR. Das Buch analysiert das Bedingungsgefuge fur die Thematisierung der DDR und beleuchtet, wie sich der dominante Mediendiskurs uber die DDR in Organisationsstrukturen, Regeln sowie subjektive Positionen eingeschrieben hat und dabei von einer Redaktion ubersetzt wurde, die selbst DDR-Erbe ist.