Elsbeth Wallnofer – författare
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Wo liegt die Österreichische Schweiz? Was macht der Nebelstecher? Was sehen die Ochsenaugen? Oder: Was passiert auf dem Tatort Hohe Warte? Antworten auf diese und andere Fragen, die sie sich bestimmt noch nie gestellt haben, finden sie in diesem kleinen Vademecum. Daheim auf dem Sofa oder tatsächlich unterwegs in Österreich zu vergangenen oder noch lebendigen exotisch-ethnografischen Ereignissen und Geschichten; Ob Fremdenführer, Kulturpolitiker, Journalist, Architekt oder einfach nur Reisender in Sachen Heimat, dieses Buch führt Sie hinein in die bunte Welt kultureller Besonderheiten, regionaler Eigentümlichkeiten austriakischen Charmes."Bahö" ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem Rotwelschen, einer Gaunersprache, kommt. In Ostösterreich bis ins Salzburgische hinein und in den Süden bis Kärnten kennt man das Wort, das Lärm, Krach, Wirbel, Aufsehen bedeutet.
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Tyska, 2024161 kr
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Die lebenslustige Selbstbefreiung eines KleidungsstücksDas Dirndl, ein Objekt der Feierlust und des Lifestyles, präsent auch auf dem politisch-populistischen Parkett, Schnellkonsumklamotte auf Volksfesten und Reibebaum kulturkritischer Menschen. Dieser Essay zeichnet die Entwicklung des Dirndls aus dem Geist der Moderne nach und trägt dem wirtschaftshistorischen wie sozialpolitischen Einfluss darauf Rechnung.Vom internationalen, schöngeistigen Dirndl-Chic aus den Anfangsjahren der Salzburger Festspiele bis zur identitätspolitisch-naiven Charmeoffensive des österreichischen Kanzlers Leopold Figl auf damals beliebten Dirndlbällen, von der Rolle in Softpornos, dem Vorteil durch die Globalisierung bis zu emanzipierten, subversiven Dirndlaktivistinnen reichen die Überlegungen und Recherchen.Was das Dirndl mit der Figur zu tun hat und wie viele Überbleibsel des einstmaligen internationalen Dirndlfolklorismus noch immer, oder wieder, anzutreffen sind, wie viel Mode in ihm steckt und wie viel Rassismus, all dies regt an, dem Dirndl Aufmerksamkeit zu schenken."Das Dirndl ist bei alldem – und vergessen Sie jetzt alle großen mythischen Narrative – eine modische Requisite neben anderen im hauseigenen Kleiderschrank. Die meisten tragen es wie eine freche Laune, andere nutzen es für ein kulturelles Statement. Entgegen so mancher großen identitätspolitischen Erzählung ist es dennoch Frucht der Mode und Ergebnis technischen Fortschritts – und nicht Ausdruck eines ,volksechten' Stammesdiktates."- Ein rasanter Streifzug durch die Geschichte des Dirndls – von der "mode à la Tyrolienne" bis zu "Reclaim The Dirndl"- Mit historischem Bildmaterial- Für alle, die ihr Dirndlgwand gern tragen – und jene, die es einmal (an)probieren wollen- Ein Beitrag zur aktuellen "Leitkultur"-Debatte
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Tyska, 2019193 kr
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RENAISSANCE EINES POLITISCHEN KAMPFBEGRIFFSOb rechts, ob links, ob bürgerlich, liberal oder öko: Seit Neuestem verwenden alle wieder das "H-WORT"! Ist HEIMAT ein gefährlicher Begriff, der in den Giftschrank POLITISCHER TABUWÖRTER gehört? Oder kann das Konzept heute tatsächlich eine KONSTRUKTIVE ROLLE in unserer Gesellschaft spielen? Die in Wien lebende Volkskundlerin und Philosophin ELSBETH WALLNÖFER gibt eine klare Antwort: Wir müssen den Begriff endlich aus seiner völkisch-nationalistischen Umklammerung lösen und PLURALISTISCH verstehen, dann ist die Heimat durchaus noch zu retten.VON DER KRANKHEIT ZUR IDEOLOGIESchon in der Antike beklagten Menschen den VERLUST ihrer Heimat – wie beispielsweise der ans Schwarze Meer verbannte römische Dichter OVID. In der Neuzeit beschrieben Schweizer Ärzte dann erstmals das sogenannte "HEIMWEHVERBRECHEN": Immer wieder töteten Kindermädchen ihre Schützlinge, und zwar aus Kummer darüber, weit weg von zuhause zu sein. War also Heimat bis in die Moderne nur als Verlustgefühl greifbar, so begann die ROMANTIK damit, eine Verbindung von HEIMAT UND VOLK herzustellen. Damit war der Weg bereitet, aus einem individuellen Gefühl ein POLITISCHES KONZEPT zu schmieden.DAS BUCH ZUR STUNDEDie Männerbünde der deutschen NATIONALBEWEGUNGEN griffen die romantisch-völkische Interpretation auf und machten Heimat zu etwas EXKLUSIVEM: hier das angestammte Volk, dort die Fremden, die aus der "eigenen" Heimat ausgeschlossen bleiben. Angesichts der aktuellen politischen Debatten um kollektive Identität und "Leitkultur", um Geflüchtete, Migration und Asyl ist es hoch an der Zeit, die nationalistischen Wurzeln dieses Schemas zu hinterfragen. Elsbeth Wallnöfer zeigt uns Wege, HEIMAT(EN) NEU ZU DENKEN – KENNTNISREICH, ORIGINELL und dabei stets VERGNÜGLICH ZU LESEN.**********************************************************************************"Seit Jahrzehnten erforscht die Volkskundlerin und Philosophin Elsbeth Wallnöfer das, was dem Menschen innewohnt."FALTER, Stefanie Panzenböck
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Tyska, 2020215 kr
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TRÄGST DU TRACHT? ODER REGT SIE DICH AUF? – OB GELIEBT ODER VERDAMMT: TRACHT UND DIRNDL SIND HEISSER DISKUSSIONSSTOFF!KITSCH, KOMMERZ, KULTURPOLITISCHE WAFFE: WEM GEHÖRT DIE TRACHT?Man schmückt sich mit ihr auf Volksfesten, Hochzeiten und Empfängen. Patriotische Modelabels haben sie für sich entdeckt. Trachtenvereine pflegen sie in ihren regionalen Ausformungen, die Designer der Haute Couture bringen sie neu interpretiert auf die Laufstege der Welt. PolitikerInnen verschiedenster Lager tragen sie, andere verweigern sich ihr. Die einen hassen, die anderen lieben sie: die Tracht. Egal, in welchen Farben und in welchem Kontext sie getragen wird – eines ist sie immer: ein Statement. Aber wofür? Ist sie ein farbenfrohes Zeichen regionaler Tradition und Zugehörigkeit? Nationalistische Gesinnungskleidung? Symbol einer "Leitkultur"? Oder doch einfach nur ein schönes Stück Stoff?ÜBER KLEIDERORDNUNGEN, TRADITION UND LÄNDLICHEN SCHICKUm die Tracht tobt ein Kampf. Aber wo liegen eigentlich die Wurzeln dieser Polarisierung? Von der einfachen Alltagsbekleidung über das Sehnsuchtsobjekt reicher Sommerfrischler und die Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten bis zum Dirndl aus dem Discounter folgt Elsbeth Wallnöfer in ihrem Buch dem Weg eines Kleidungsstücks, der verwobener und verstrickter nicht sein könnte. Die Ethnologin und Philosophin fragt nach Demokratisierung und technischem Fortschritt, erzählt von Patriotismus, der Vision einer alldeutschen Kultur und vom nationalsozialistischen Verbot für Juden, Tracht zu tragen. Sie spürt den ursprünglichen Schnitten und Farben der Tracht nach und stellt Billigdirndln von der Stange den Haute Couture-Dirndln auf dem Catwalk gegenüber.MODE VOR DEM HINTERGRUND ERSTARKENDER NATIONALISTISCHER TENDENZENElsbeth Wallnöfer erzählt von Menschen, Moden und Mythen und legt frei, was vom Dirndl übrigbleibt, wenn Landromantik, politisches Korsett und die hartnäckigsten Irrtümer abgetragen sind. Ein hervorragend recherchiertes, ebenso pointiertes wie leidenschaftliches Buch – und ein beherzter Aufruf, sich das Dirndl zurückzuerobern! Mit zahlreichen Illustrationen.
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Von der Lust des Herrschens und BeherrschtwerdensApell an unsere innersten BegehrenElsbeth Wallnöfer erzählt von mächtigen Gestalten und ihren Gesten: vom betenden Altkanzler Kurz in der Wiener Stadthalle, der rasenden Alice Weidel im deutschen Bundestag, der brüllenden Meloni in Italien, einem Bier-auf-ex-trinkenden amtierenden Kanzler, vom bekanntesten Clown Großbritanniens, Boris Johnson, und vielen anderen Populist*innen und Demagog*innen aus den Reihen der Politik.Sie zürnen, toben und verbreiten Unwahrheiten, sie sind misogyn und xenophob, appellieren an unsere innersten Begehren und haben damit Erfolg, denn sie erobern die Parlamente mit unserer Zustimmung. Sie rufen das "Volk" an, doch wer ist denn das Volk? Sie spielen mit dem Eros von Reichtum und Macht und wir spielen mit.Politische Verführungskünste des 21. JahrhundertsWas passiert, wenn Kommunikationsberater*innen in das Tagesgeschäft der Politik eingreifen, Hashtags wie #söderisst Erfolg zeitigen, Wahlkampfwandertage in parteifarbenen Trachten-Accessoires abgehalten werden, ein Wir-Gefühl beschworen wird, das am Ende zu einer Trennung zwischen "Normalen" und den anderen führt, zeichnet die Autorin mit ihrem Blick auf die politische Ikonografie nach. Sie legt die Verführungskünste offen und zeigt, was als repräsentativ für die Politik des 21. Jahrhunderts gilt.Damit wir uns nicht wundern, wenn kommt, was mancherorts schon ist.