Eva-Maria Remberger – författare
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Dieser Sammelband enthält eine Auswahl von Forschungsbeiträgen, die auf dem 30. Deutschen Romanistentag 2007 in Wien innerhalb der Sektion „Modus und Modalität in den romanischen Sprachen“ vorgestellt wurden. Dieser Titel nahm Bezug auf Palmers bekannte Monographie Mood and Modality, wobei für die Publikation nun die Reihenfolge umgekehrt und die Modalität als erstes Konjunkt vorangestellt wird, da sie als fundamentale Kategorie Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Betrachtung sein soll. Die untersuchten Sprachen umfassen das Portugiesische, Italienische, Spanische, Rumänische, Katalanische und Französische. Der erste Teil des Bandes befasst sich mit den Interpretationsmöglichkeiten von Modalität sowohl einzelsprachlich als auch vergleichend und berücksichtigt dabei insbesondere ihre Beziehungen zur Kategorie Tempus, zu Satzkonnektoren, nicht-finiten Relativsätzen, Evidentialität und Epistemizität sowie zur Illokution. Der zweite Teil stellt Analysen einzelsprachlicher Phänomenbereiche der Modusselektion und Modusalternation vor. Alle Beiträge diskutieren den kategoriellen Status und die semantischen Effekte von Modalität und Modus sowie deren Wechselbeziehungen unter Bezugnahme auf eine Vielfalt neuerer theoretischer Ansätze.
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Diese Arbeit stellt eine Anwendung des Minimalist Program von Chomsky (1995) auf das universalsprachlich relevante Phänomen der Auxiliarität, hier eingegrenzt auf verbale Auxiliarität, dar. Dabei werden ausführliche minimalistische Analysen der Hilfsverbkonstruktionen zweier romanischer Sprachen, des Italienischen und des Sardischen, geliefert. Neben dem theoretischen Rahmen der Generativen Grammatik, für den im Laufe der Arbeit einige Modifikationen vorgeschlagen werden, werden auch grammatikalisierungstheoretische Ansätze bei der Analyse und Interpretation von Hilfsverben berücksichtigt. Es zeigt sich, dass der Grad der Auxiliarität eines Verbs stark von dem Ort, an dem es in die Derivation eingefügt wird, abhängig ist. Letzterer wiederum ist durch die Merkmalsspezifizierungen der funktionalen Kategorien bestimmt. In einem minimalistisch reduzierten Ansatz wie dem vorliegenden werden nur die funktionalen Kategorien C°, T° und Pr° berücksichtigt. Letztere, der Kopf einer Prädikationsphrase, wird (nach Bowers 1993) als generalisierte Nachfolgekategorie der "kleinen v" eingeführt und kodiert jegliche, also nicht nur verbale Prädikation. In den genannten funktionalen Kategorien können temporale, modale, aspektuelle und, im Falle von Pr°, auch die Argumentstruktur bestimmende Merkmale für das Erscheinen von Hilfsverben verantwortlich sein.
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Hilfsverben
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